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Erster Band.
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werden , so wird er dessen Kosten nur unter der Bedingungaufwenden, dass derMiethzins ihm, ausser dem Zinse fürsein (stehendes) Capital, auch noch einen Bodenzins(Ländereigewinnst) abwerfe. Folglich gibt es einen Ertrag*welcher blos allein aus den Productivfnhigkeiten des Bo 1 -dens erwächst, sobald einmal der Bedarf der Gesellschaftderen Mitwirkung erheischt.

Daraus, dass diese Fähigkeiten in gewissen Fällenkeinen Ertrag abwerfen, muss man nicht schliessen, dasssie ihn in keinerlei Fall abwerfeh. Wenn ein kunstfer-tiger Mann sich in eine Wüste verschlagen findet, wo seidTalent von Niemanden gewürdigt werden kanii, so hat das-selbe gar keinen Werth; dringt aber die Civilisation biszu ihm durch, und umringt ihn, so kann seine Arbeit einensehr hohen Preis erlangen und seine Tagsarbeit ihm theuerbezahlt werden. Konnte man mit Grund behaupten, dassseine Arbeit nicht productiv sey: weil, in einem b es ti m m-ten Zeitpunkte, diese Art von Arbeit, am nämlichenPlatze, gar keinen Werth hatte?

Meinung von Buchanan.

Herr Buchanan, der zu Edinburg einen Commentarüber das Werk von Smith herausgegeben, erkennt es an,dass der Gewinnst des Grundeigenthiimers, welchen diesergegen einen Zins (Rent) dem Pächter abtritt, aus demhohen Preise entspringe, worauf die Landwirthsehafts-Pro-ducte durch den Bedarf der Gesellschaft emporgetriebenwerden; allein er erblickt in diesem Gewinnste lediglichnur das Resultat eines Monopols, welches die positiven Ge-setze dem Eigenthümer verleihen. Er meint, dass ohnedieses Monopol das Getreide wohlfeiler seyn würde. »Der»hohe Preis,« sagt er*), »wodurch der Ländereigewinnst»veranlasst wird, verärmert im nämlichen Maasse, w r ie»er den Eigenthümer, — als den Verkäufer derLand-

*) Bd. XV. S. 134 der englischen Ausgabe.