Abt in I. Cap. 4-
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minen zu: indem sie dadurch der Früchte ihrer Besserungenoft auf 27 Jahre hinaus versichert sind, ja auf noch längereZeit: da das Herkommen die Pacht- Verlängerungenbegünstigt. Und ■ sie gemessen um so früher, je mehr siesich mit der Ausführung von Meliorationen beeilen*).
Eide in gutem Stande befindliche Länderei sieht
tüchtige Pächter an.
Die ergiebigen Güter, die mit güten WirthschaftsgebSu-den ausgerüsteten Ilüfe, ziehen gute Pächter an: sie gebenAussicht zu Unternehmungen, die bedeutend genug sind, umsolche Leute zu reizen, die einiges Vermögen und Talent be-sitzen. Dies ist ein Beweggrund mehr für die Eigentü-mer, ihre Güter zu verbessern. Wer ist es, der sich zurPachtung eines übel bestellten Gutes anhietet? Leute, diewenig Geldmittel haben, und ebensowenig Kopf: Leute, diesich nicht über den Bauerstand zu erheben vermögen. Und,eben um dieser geringen Hülfsmittel willen, sehen sich dieEigentümer genötigt, ihre Güter stückweise zu verpachten,und einzelne Feldreviere ohne Wirtschaftsgebäude abge-sondert auszugeben: entweder an andere (Gross-) Pächterder Nachbarschaft, wenn zufällig solche sich vorfinden, oderan kleine Grundbesitzer, die, um ihre Zeit besser auszufül-len, diesen pachtweisen Betrieb mit der Selbstbe-wirthsebaftung ihrer schmalen Habe verbinden. Soverpachtet versprechen die Güter ihrem Eigentümer einestärkere Pachtzins - Summe, als wenn sie, in Bausch undBogen, ungetheilt verliehen wären: weil es mehr Concurrcn-ten gibt, welche sich um dieselben bewerben; dalur gewäh-ren aber diese Kleinpächter auch weniger Sicherheit; sie un-
*) Ein deutscher National-Oekonom: Herr Schmalz (Bd. IS. 80), zieht die Bewirtschaftung durch Pächter dem Selbstbetriebedurch den Eigenthümer sogar vor: weil ein Pächter die Meliora-tionen, welche er machen kann, beeilen muss, um derselben, wäh-rend seines beschränkten Pachttermins, zu geniessen, und weil erüberdies häufiger ein Mann vom Fach und von Erfahrung ist als derEigenthümer.
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