Band 
Erster Band.
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426
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Schranken der La d d bau-U» t ern eli m u n gen.

Die Natur der Dinge hat der Ausdehnung der Agri-eultur-Unternehmungen uniibersteigliche Schranken gesetzt.Der Landwirth könnte sich selber, seine Pferde und seinAckergeräthe, nicht ohne grossen Zeitverlust auf allzu ent-legene Punkte versetzen. Allzu ■weit von einander entfernteFelder kann der Herr nicht gehörig beaufsichtigen. DieProduete des Landbaues sind platzfressend und schwerfäl-lig; muss man sie von allzu weit her, nach den Scheunenoder Keltern, beifahren, so verstärkt dies die Productions-kosten allzusehr. Der Unternehmer kann nicht, gleich einemManufacturisten , eine stetige — unveränderliche Ordnung,für alle Zweige seines Gewerbes, und für jeden seiner Ar-beiter, einführen. Die Direction einer Agricultur-Unter-nthmung erheischt eine Ileihe von Vefiigungen im Einzel-nen und Kleinen, welche aber wieder abgeändert werdenmüssen, je nach den Umständen: — nach der Witterungund der Jahreszeit. Ein Frost tritt ein; folglich müssendie Pferde vom Acker hinweggenommen und mit Fracht-fuhren beschäftigt werden. Ein bestimmter Dünger stehtzu haben; es muss also entschieden werden, für welcher-lei Boden er passe. Nie darf, zwei Jahre hintereinander,das nämliche Feld zu derselben Pllanzung benützt werden.— Und welche Mannigfaltigkeit in den Erzeugnissen! —Getreide, Schlachtvieh, Holz, Gemüse, Obst, Wein, Hof-

Italien, in Spanien, und anderwärts, traurige Folgen gehabt.Ebenso schlimm haben sie in England gewirkt; aber in andererBeziehungf). In Frankreich hat die Gleichheit der Erbthci-lung vielleicht eine allzugrosse Zerspaltung des Grundeigenthums her-bcigeführt; allein es scheint denn doch nicht, als ob diese Zer-spaltung von solch schweren Nachtheilen begleitet sej.

f) Nämlich in den ersteren Ländern haben sie den Ackerbau inVerfall gebracht und Entvölkerung verursacht; in England aber habensie den Aristokratismus begründet, und dadurch die politische Frei-heit untergraben. M.