Band 
Erster Band.
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geachtet sie doch mit denjenigen, weiche in den colossalenYV erkstätten einer Baumwollspinnerei vor sich gehen, voll-kommene Aehnlichheit haben. Auch würde Jeder, der dieGesammtsumme der Productenwerthe von allen diesen Hand-werkern zu überschlagen wüsste, sich überzeugen, dass die-selbe den Productenwerth der Gross-Unternehmungen weitübersteige: sogar in denjenigen Ländern, wo diese Unter-nehmungen am zahlreichsten und glänzendsten sind. DieProducte der schönen Künste * *), wie ausgezeichnet auch dasTalent ihres Schöpfers seyn möge, gehören ebenfalls in dieseClasse. Allerdings ist es noch weit, von der Leinwand undden Farben, welche zu einem Gemälde von David gedienthaben, bis zu dem vollendeten Bilde; allein wir linden nicht,trotz aller Grösse des Unterschiedes zwischen diesen beidenWerthen, auch hier Rohstoffe, welche, in einem gewissenZustande genommen, und, durch eine Menschenkunstiin einen anderen Zustand versetzt werden, worin sie weitmehr gelten? Sehen wir nicht auch hier die Frucht jenersinnigen Arbeit, welche wir Industrie genannt haben, unddie Anwendung eines Capitals: welches nämlich in sämmt-lichen Auslagen (Torschüssen) besteht, deren es, zur Aus-führung eines grossen Gemäldes, bedarf?

Ich glaube nicht, die Erzeugnisse des Genies dadurchherabzuwürdigen, dass ich andeute, in welcher Be-ziehung sie einen Bestandteil der Gesellschafts-Reichthümerbilden. Ist nicht der Genius der grossen I) ic h te r, — vorra-

hier die Grenzlinie zwischen gross und klein? — Sie ist natio-nal Öko n o m i sc h schlechterdings unzeichenbar. Juridisch frei-lich besteht sie: — aber nur in denen Staaten, wo leider noch dieZunftverfassung waltet: denn „Handwerker“ heisst hier derjenigeManuracturist, welcher , als solcher, in einer Handwerker -Gildesteckt. M.

*) Say wollte eigentlich sagen; ;,mehrerer schonen Künste:„nämlich derjenigen, welche materielle Producte liefern (wiez. B., die Malerei und die Bildhauerei: aber nicht die Musik, dieSchauspielkunst und die Tanzkunst). M.