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vorigen Jahrhunderte so hoch gepriesen waren. Das Ge-werbe der Fabricanten von Scapuliren, Rosenkränzen undCrucifixen, ist in halb Europa, durch die Einführung desProtestantismus, in Abgang gerathen, und die Moralitäthat nichts dabei verloren.
Ich werde mich demnach dieser Namenverzeichnungenthalten; aber dagegen eine Anleitung geben, alle jetzi-gen und künftigen Manufacturgewerbe, nöthigenfalls, zuclassificiren, ihre Wichtigkeit als Productionsmittel abzu-wägen, und die noth wendigen Bedingungen ihres Betriebszu ermessen.
Die Manufacturgewerbe sind entweder physikalisch-chemische, oder mechanische.
Die Rohstoffe werden, durch die Mauufaeturkünste,entweder in ihrer äusseren Gestalt und Beschaf-fenheit umgewandelt: wie, z. B., die Baumwolle, durch'das Spinnen und Weben; oder in ihren innersten undfeinstenBestandtheilen: wüe, z. B., wenn man durchdie Destillation, die geistige Substanz aus gegohrenen Flüs-sigkeiten abscheidet. Zur ersteren Umwandlungsart dienenmechanische Ilülfsmittel; zur letzteren aber physika-lische und chemische. Daher die Eintheilung der Manu-facturgewerbe in mechanische, und in ph y s i k a 1 i s ch-„chemische.
Bei vielen, ja vielleicht den meisten, Manufacturgewer-ben werden diese beiderlei Mittel gepaart. Der Tuch-macher entfettet seine Wolle auf chemischem Wege,spinnt und webt sie auf mechanischem, und färbtsie wiederum auf chemischem.
Eine einzelne Kunst beschäftigt oft mehrerlei Ge-werbsleute.
Die zur Verfertigung eines und desselben Producteserforderlichen Operationen sind sehr oft der Gegenstand vonverschiedenen Gewerbsclässen. Die Umgestaltung der Baum-wolle in weissen Percal, z. B.,'ist gewöhnlich die Aufgabe