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A K H A IC G.
theils in Buden;
theils in den Wohnungen und den Haushaltungen der Con-8umenten selber.
Die in den Werkstätten* *) vor sich gehenden Manu-factur-Operationen sind diejenigen, welche ein grosses Localund kostspielige Maschinen erfordern, und wo der Rohstoffnach und nach, unterbrechungslos, durch die Hände vonmehreren Arbeitern gehen muss. Dies ist der Fall mit derBaumwollspinnerei, mit der Fabrication der farbigen Baum-wollzeuge; der Papiertapeten u. s. w.
Andere Künste, wie, z. B., das Weben von gewissenZeugen, können, nach Belieben, entweder in grossen Werk-stätten, oder durch Klein-Unternehmer, betrieben werden.Zuweilen sind die Productionskosten bei grosen Unter-nehmungen geringer; mitunter aber auch bei kleinen;und, in gewissen Fällen, lassen sich die Vortheile vonbeiden miteinander verbinden. Die grossen Tuchmanu-facturisten von Sedan, Elbeuf u. s. w. geben, auf dieDörfer ihrer Umgegend, W T olle, zum Spinnen und zumWeben aus. Der Manufacturist hat alsdann blos noch dieletzte Zurichtung zu geben**). Auf gleiche Weise geschieht,in Hindostan, die Fabrication der Musseline , und der übri-gen asiatischen Zeuge. Der Arbeiter ist, in diesen I.ändern,viel zu arm, um die Auslage für den Rohstoff’se 1 b er be-streiten zu können. Der Unternehmer liefert ihm denselbenin die Hand, und er gibt ihn verarbeitet zurück.
*) Dieser Ausdruck ist, auf der einen Seite, in engem Sinneaufzufassen: denn er befasst nicht die Arbeitsstuben in den Woh- ,nungen unserer Handwerker (Schlosser, Sattler, Tischler u. s. w.);auf der anderen Seite aber in sehr weitem Sinne: denn er be-fasst auch alle Arten von Mühlen, alle Brauhäuser, Brennhäuser,SalmiakhUtten, Fisenschmelzen, Eisenhämmer u. s. w. M.
* fi ) Ebenso wird auch die Stahl- und Eiscnwaarcn-Fabrication
in Solingen betrieben. M.