A n t ii. 1 . C a p. i o. '
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deilen, für jeden der verschiedenen Gegenstände, welche znrAufführung eines Hauses gehören, je nach der Grösse desGebäudes und dem Vermögen des Bauherrn, alle vernünfti-gen Bedürfnisse befriedigen könnte; und alsdann Hesse sichdie Fabrihation von allen diesen Stücken in Gross-Manu-facturform ausführen*). So stehen in England Fenster-rahmen von Gusseisen zu haben, welche weit vorteilhaftersind als die hölzernen. Bei ihrer grösseren Schmalheit lassensie mehr Licht ein, und haben eine leichte, wohlgefälligeForm. Sic werfen sich nicht, und faulen nicht. Zudem sindsie wohlfeiler und von ewiger Dauer. Begehrten wir solcheRahmen in Frankreich, so w ürden sie sehr theuer, und nochobendrein schlecht ausfallen: denn die Giesser müssten denbestellenden Liebhaber die Kosten der Modelle bezahlen las-sen, die Yersuchereien, die misslungenen Probestücke, dieSpecialmühe des Meisters und der Obergesellen, welchesämmtlich mehr Zeit, Brennstoff und Anstrengung, verwen-den müssten als wenn der Artikel in einer Gross-Manufacturverfertigt würde.
Dasselbe gilt von den eisernen Geländern, welche dieHäuser umgeben, und gewisse Theile der Höfe und Gärtenschirmen. Sie lassen sich in Gusseisen weit wohlfeiler lie-fern, als in Schmiede- oder Hammer-Eisen. Schon wird inFrankreich das Gusseisen bei den Baikonen angewandt, dieden Vorsprung unserer Fenster zieren **).
Was steht denn nun aber im "Wege, dass diese undviele andere Artikel nicht in Gross-Manufacturen bereitetwerden ? Der Eigensinn. Nirgends Gleichförmigkeit man
*) Mit mehreren Stücken geschieht dies bereits: z. B. mit demRiegelwerke der Fenster, den Schlössern u. s. w., allein es könntenoch mit vielen anderen geschehen.
**) Einem unserer geistreichsten Mechaniker (Herrn Calla) istes gelungen, dieselben solid, elegant und wohlfeil, zu fertigen:indem er die geradlinigen Stücke aus Hammer-Eisen mit denZierrath-Stücken aus Guss-Eiseu untermengt.