Abtu. 1. Cap. io.
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man sich, unter gleichen Umständen, stets der nämlichenFarben bediente, so würden die Färber solche, ohne langesDüfteln, zu verfertigen wissen; sie würden sie besser undschneller hervorbringen, und man könnte sie leichter zusam-menfinden*). Aber kaum ist eine gute Methode ersonnen,so wechselt die Mode, und die angewandte Mühe, die an-geschafften Werkzeuge, werden nutzlos. Alles muss vonvorn angefangen werden. Diese Veränderlichkeit im Ge-schmacke der Consumenten ist ein Vergnügen: sagt man: —ich will es glauben, weil man es so behauptet; allein manwähne nicht, dass die Gemeinwohlfärth dabei gewinne. Wennman, bis jetzt, den Mode-Wechsel für ein Förderungsmittelder Industrie, und folglich des Reichthums, der Nationenangesehen hat, so rührte dies von der Unbekanntschaft mitden wahren Gesetzen der Völker-Oekonomie her, und vonder Unfähigkeit, bündige Schlüsse aus denselben zu ziehen.Es wird dieses Vorurtheil, mit der Zeit, sich ausreiben;gleich vielen anderen.
’ C A P I T E L XI.
Von der Vortheilhaftigkeit blinder Triebkräftein den Gewerben.
Schon früher haben wir Uns mit den Maschinen beschäftigt;allein auf eine abstracte und allgemeine Weise**). Hier willich einige Bemerkungen über deren Anwendung bei demManufacturen-B etrieb aufstellen.
*) Weil nämlich alsdann eine Arbeitensonderung eintreten, undder eine Färber sich auf diese, der andere auf jene, Farbe verlegenwürde: so dass das Publikum genau wüsste, wo es, je. B., das bestePurpurroth sicher finden hünne. M.
**) Oben, im Capitel VII. S. 129 ff.
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