Band 
Erster Band.
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■wodurch sämmtliche Vorschüsse, wozu m.m sich verleitenlassen, gewiss wieder eingehen; der Moment des Auslaufensist der Augenblick des HofTens: denn wenn man eine Unter-nehmung nicht für erspriesslich hielte, hätte man sie nichtbegonnen. Allein gerade hier muss man, im Gegentheilemit Vorsicht zu Werke gehen: das Gedeihen beruht vorder Hand blos auf Vermuthungen; man warte ab, bis eserst auf der Erfahrung beruht, ehe man auf ein Glück, wasnns jetzt noch entschlüpfen kann, beliebige Entwürfebaut. Alsdann weiss man wenigstens, wenn man Vorschüssewagt, durch welche neue Werthe man dafür werde entschä-digt werden. Hie weisesten Auslagen — die sichersten Ge-schäfts-Erweiterungen sind diejenigen, welche man aus schonerworbenem Gewinne bestreitet. Man macht sic nichtallein mit einer schon erworbenen Erfahrung, sondernman verliert auch, wenn der Erfolg die Erwartung täuscht,weiter nichts als den Gewinn: der Fonds der Unterneh-mung bleibt unversehrt, und sie erleidet dadurch keinen Stoss.

Man muss den Gewinn zur Deckung des Verlustesben utzen.

Oft setzt man eine Production, nachdem sie aufgehorthat, Nutzen zu bringen, noch fort, um den Zins der darinsteckenden Capitale nicht cinzubüssen, um die gewohntenHandarbeiter nicht zu verlieren, oder um die bisherige Ab-nehmer-Kundschaft zu erhalten. Diese Gefahr droht, vonHaus aus, einer jeden Manufactur, und muss gehörig inAnschlag gebracht werden, bevor man sich in ein solchesGewerbe einlässt. Eine Manufactur, deren Gewinn dieseGefahr nicht, durch eine Asseeuranz-Prämie, deckt, istnicht einträglich genug; wenn aber, in der Regel, im Ge-winn ein Entschädigungsqnantum für vorübergehende Krisen,welche drohen, mitenthält, so muss man dasselbe zu-rücklegen, um die Mittel in Bereitschaft zu haben, mit-unter auch ohne Gewinnst, ja sogar mit Verlust, fortzuar-