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beiten. — Diese Extremität kann, um ihrer Natur willen,nicht lange dauern, wenn anders der Industriezweig gut ge-wählt, und der Betrieb verständig, ist. Da vor der Verlust-Arbeit Jedermann sich scheut, so entsteht keine neue Un-ternehmung derselben Art; von den bereits existirenden kön-nen manche die Krisis nicht bestehen, und hören auf, zuarbeiten; die Fortarbeitenden schmälern ihre Production sostark als möglich^ die Consumtion, wenngleich verringert,stockt nicht; der Bedarf erwächst von Neuem, und die Preisestellen sich wieder her.
Rührt die Abnahme der Nachfrage von dauerhaftenUrsachen her, welche die National-Oekonomie für solche zuerkennen weiss, so kann man eine Unternehmung, welcheVerlust bringt, nicht schnell genug aufgeben.
Ueber die Zeit-Oekonomie.
Die F.rsparniss an der Zeit hat grosse Aehnlichkeit mitder an den Capitalen. Oft werden, beim Entwurf einer Ma-nufactur-Unternehmung, zwei verschiedene Ueberschlägegemacht: der Eine ii> Betreff der Vollkommenheit des zuerzielenden Productes; der Andere aber, in Absicht derZeit,welche zur Fabrication nöthig ist; während doch beiderleiUeberschläge miteinander verschlungen werden sollten. Diemeisterhafteste Fabrication taugt nichts, wenn sie mehr kostetals das Publikum dafür bezahlen will. Ich habe einen sehrgeschickten Experimentator gekannt, der genau wusste, wie-viel Zuckersaft sich aus der Runkelrübenschale ziehen lasse;allein er hatte die Zeit und die Mühe ausser Anschlag ge-lassen, welche dieses Ausziehen erheischt, wenn es vollkom-men seyn soll. Er hat, auf seine eigenen Kosten, gelernt,dass man klüger einen Theil des Saftes und der Schale(welche ohnehin noch zur Viehmästung dienlich war) fah-ren. lasse, als, in der Absicht des ausgespitztestenBenutzens, seine Zeit einbüsse: dieses so kostbare Elementdes Manufacturbctriebes! — Hieraus erhellt, wie sehr man