Band 
Erster Band.
Seite
503
JPEG-Download
 

A ii t ii. I. Ca l*. 1 2 ,

5o 'S

ward, nicht leicht, mit einigem Erfolge, fern ton solchenPlätzen anlegen, wo die Natur grosse Brennstoff-Vorrätheniedergelegt hat.

Kosten, <1 ie aus der inneren Verfassung einer Manu-

factur entspringen.

Wenn die geographische Lage einer Manufactur auf dieProductionskosten ihrer Erzeugnisse einwirkt, so thut ihreinnere Einrichtung dies nicht minder. — Im Pilsass gibtes Ziz-Manufacturen, die in drei bis vier Anstalten zer-stückelt sind, welche mehrere Stunden weit auseinanderliegen. In der einen wird die Baumwolle gesponnen; ineiner Anderen wird sie gewebt; und wieder in einer Ande-ren wird sie gebleicht. Die Zeichner und Modelstecher sindam einen Platze, die Drucker an einem anderen, und dieBureau’s und Verkaufsmagazine abermals an einem anderen.Begreiflicherweise verursacht all das Umhergefahre det'Waare,ihr Ankoinmen und Hinweggehen, Frachtkosten undVerrech-nereien. Um den Unterschleifen vorzubeugen, wozu diesevielen Transporte Gelegenheit bieten, um die Verluste zuverhüten, welche aus der Fahrlässigkeit und dem Müssig-gange der Handarbeiter und der Factore erwachsen würden,müssen Aufseher, Chefs, Gesellschafter (Compagnons) injeder einzelnen von diesen Anstalten gegenwärtig seyn. JederGesellschafter bedarf eines Haushaltes — eines W ohngebäu-des. Man kann dies die Generalstäbe der Manufacturen nen-nen ; und bekanntlich sind die Generalstäbe nicht der m i n -de st kostspielige Theil eines Heeres. Diese Kosten müssenschlechterdings in die Productionskosten der Erzeugnisse mit-eingerechnet werden.

Ich weiss, dass man zu dieser Zerstückelung von Gross-Anstalten seine Gründe hat. Solche Arbeiten, die vieleHände erheischen, müssen dahin verlegt werden, wo dieHandarbeit wohlfeil ist; die Bleichen dahin, wo sich dasmeiste W'asser findet; die Dampfmaschinen aber dahin, wo-hin die Steinkohle sich am leichtesten verführen lässt. Ich