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terhln Gelegenheit finden, die Gründe zu erörtern, wesshalbunser wohlverstandenes Interesse uns räth, lieber besserewenngleich theurere, Producte zu consumiren, als schlech-tere, aber dabei wohlfeilere, Erzeugnisse. Die Wohlfeil-heit steht immer iin Verhältnisse mit der Güte. Sie be-steht ebensowohl in der Erlangung von mehrerer Brauch-barkeit für einen gewissen Preis, als in der Entrichtungeines minderen Preises für ein bestimmtes Brauchbarkeits-Quantum. Was nicht gut ist, ist immer theuer. WelcheGewährschaft der Güte hat man nun aber, wenn man einemKrämer abkauft, der seinen Aufenthalt von Stunde zu Stundewechselt, und dessen Gewinnsucht kein Gegengewicht an demWunsche und Bedürfnisse hat, sich einen guten Ruf zu er-werben und seine Kundschaft zu erhalten.
Tritt ein Käufer in einen Laden ein, so führt ihn da- %hin das Bedürfnis des Kaufens. Handelt er aber einem sol-chen Krämer etwas ab, der ihm, ohne sein Vorauswissen,zufällig in den Weg kömmt, so entschliesst er sich blos ge-legenheitsweise, und zufolge einer vermeintlichen Wohlfeil-heit. Folglich muss der Stand-Krämer den Käufer vielmehrdurch blendende als gediegene Qualitäten zu verlocken suchen;und ist er ein Preller, so wird ihm das Betrügen leichterals dem ansässigen L a d e n - Krämer. Auch kauft der han-delskundige Consument nur selten bei Wander-Krämem;und die Zahl von diesen wird, verhältnissmässig, immer sel-tener, je höher die Nationalbildung steigt.
Characteristik des Handels mit dem Auslande. ^
Oft hat man die Definition wiederholt: der Handel mitdem Auslande ist der Umtausch der Ueberfluss - Artikel dereinen Nation gegen die Ueberfluss- Artikel der anderen. Hier-durch wird der ausländische Handel*) schlechtcharacterisirt.
*) Diesen Ausdruck behalte ich um seiner Landläu f i gke i twillen hei, wenngleich er ein unrichtiger ist. „Ausländischer Han-del“ heisst eigentlich: Handel des Auslandes; und nicht: Handelmit dem .Auslande. M.