Abth. II. Cap. i.
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Warum aber, — so wird man mich fragen, — hatnicht, von Stund' an, der hohe Preis der Colonialwaaren indiesen Handelszweig eine Menge von Producentcn hereirtge-zogen, welche demnächst, mittelst ihrer Zucker, Calicots ge-kauft hätten?
Hemmnisse, welche der Production von gewissen
Erzeugnissen entgegenstanden.
Ich antworte: weil der Seehandel mit Gefahren undHemmnissen verknüpft war. Man musste Schiffe benutzen,genannt Aventurier-Boote, die, unter dem Schutze derP^pcht, des Sturmgewölkes und der Segelraschheit, sichdurch die feindlichen Kreuzer schlichen; oder man mussteLicenzen für einen Schmuggelhandel erllehen: Licenzen,die man gnadenweise erhielt, und dabei doch noch bezahlenmusste; um die Bedingung dieser Regierungs-Licenzenzu erfüllen; fr an zö si s c he W aaren ausführen, die imAuslande verboten oder unverkäuflich w'aren, und, gleichnach dem Auslaufen aus dem Hafen, über Bord geworfenwurden*); und in jederlei Fall musste man, für die aus-ländischen Waaren, welche man als Rückfracht einführte,ungeheure Eingangszölie erlegen. So kam es, z. 13, dassder Preis des Zuckers bis auf 5 Franken, per Pfund, stieg,wodurch er denn für die Mehrzahl seiner früheren Consu-menten unerschwinglich ward. Man konnte, nach unsererKunstsj>rache, nur ein geringes Quantum von Zucker aufdem Continente producircn, das heisst, in den Be-reich des Consumenten stellen, zu einem Preise, denLetz-terer zu bezahlen vermochte; und folglich konnten dioZuckerproducenten nur ein geringeres Quantum von jederanderen W'aare kaufen. Der Aufschlag des Zucker-Prei-ses ersetzte für diese Producenten keineswegs die Schmä-lerung des Zucker-Absatzes: weil jener Preisaufschlagnicht in Gewinnsten bestand, sondern aus Spesen erwuchs.
*). Siehe oben Siehe S- 117 u. ai8.
M.