Band 
Dritter Band.
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Buch. I 1 L Ca p. io.

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Resultat blos dadurch immer stärker, dass der steuer-bare Gegenstand sich vergrössert.

Ebenso ist es ihr Interesse, die Steuern nacli Ver-hältnis» von Jedermanns Einkommen um zulegen.

Wie es der Regierung eigener Vortheil ist, die Lastendes .Volkes zu massigen, so ist er es auch, sie gleichmässigzu vertheilen: das heisst, auf solche Art, dass sie die Ge-sammtheit alles Privat-Einkommens treffen, und dass keineArt von Einkommen starker belastet sey, als die andere.Trifft nämlich eine Steuer das Einkommen nur theilweise,so stösst sie bei manchem Steuerpflichtigen schneller aut'den Roden seiner Vermögenskräfte; während sie die vonvielen anderen kaum bestreift: sie wird peinlich und zer-störend, ohne dass sie den Umfang erreicht hätte, welchensie haben könnte. Sie ist eine Last, welche nicht darumdrückend erscheint, weil sie an sich selber zu schwer ist,sondern weil nicht genug Schultern an ihr tragen helfen.

Man kömmt den Einkünften der Steuerpflichtigentheils durch directe, theils durch indireetc,Steuern bei.

Es lassen sieh die verschiedenen Methoden, wie manden Einkünften der Steuerpllichtigen beikömmt, unter zweier-lei Hauptrubriken bringen. Entweder fordert man ihnengeradezu einen Theil des Einkommens ab, welches manbei ihnen voraussetzt: dies ist der Charakter der d i r e c-ten Besteuerung; oder man nimmt ihnen erst bei Ge-legenheit von gewissen Consumtionen, die sie mittelst ihresEinkommens vornehmen, irgend eine bestimmte Summe ab :dies ist der Charakter der indirecten Besteuerung.

Allein weder im einen, noch im anderen Falle, bildetdie taxirte Sache, welche der geforderten Steuer zur Grund-lage dient, eigentlich den steuerbaren Gegenstand; und esist nicht nothwendig dieser Werth, wovon ein Theil er-hoben wird; sondern sie ist blos ein mehr oder minderunvollkommenes Mittel, ein Einkommen kennen zu lernen,dem man beikommen möchte, und das allein den eigent-lichen steuerbaren Gegenstand ausmacht. Auch wäre, wenn