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Buch III. Cap. io.
durch andere Blassen der Gesellschaft, auf eine sehr ver-schlungene Weise, und oft erst nach mehrfaltigen Opera-tionen, entschädigt wird: so dass viele Leute gerade in sol-chen Augenblicken Steuerportionen bezahlen, wo sie es amwenigsten vermuthen: es sey nun. durch die Preise, umwelche sie ihre Bedürfnisse kaufen, oder durch die Verluste,welche sie erleiden, ohne die Ursache davon enträthseln zukönnen.
Nur Diejenigen, auf deren Einkommen die Steuern inletzter Instanz fallen, sind die wahren Steuerpflichtigen; unddie Werthe, welche sie abgeben, übersteigen bei Weitemdie Summe der Werthe, welche wirklich in den Staatsschatzfliessen, selbst die Erhebungskosten eingerechnet. DieserUeberschuss von abgegebenen Werthen ist umso bedeuten-der, je schlechter das Land regiert wird.
Die durch die Steuer verursachte Preis VermehrungderWaarenistnicht bl ns nominal, sondern red —Warum die Steuer nicht auch den Werth des Gel-des, so wie den der übrigen Waaren, steigert.
Ein mit Auflagen beschwertes Land kann als ein solchesbetrachtet werden, das unter Verhältnissen existirt, welche dieProduction in ihm unvorteilhaft machen. Es ist ein Land,welches, für viele Productionskosten, wenig Producte er-langt. Die persönlichen Anstrengungen, die Vorschüsse vonCapitalen, und die Productivmitwirkung der Ländereien wer-den nur dürftig in ihm belohnt; man verdient weniger, undgibt doch mehr aus.
Gut wird es seyn, wenn wir das hier Gesagte mit denGrundsätzen vom zweiten Capitel unseres zweiten BuchesZusammenhalten, wo wir den Unterschied kennen gelernthaben, welcher zwischen reeller (absoluter) und relativerTheuerung besteht. Die durch Steuern verursachte Theue-rung ist eine reelle. Es wird ein minder grosses Quantumvon Producten, durch ein grösseres Quantum von Produc-tivdiensten, erzielt. Allein ausserdem veranlasst eine Steuer,in der Hegel, und zu gleicher Zeit, auch eine Verteuerungder Producte, im Verhältnisse zum Gelde: da's heisst, sie