Buch III. Cap. 11.
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sischc Revolution geführt hat, und sogar noch in eini-gen folgenden Jahren, hat England beständig weit stär-liere Summen aufgeborgt, als diejenigen waren, welche,durch seine Amortisationshasse, zurückgekauft wurden.Besser wäre es, für dasselbe, gewesen, wenn es die Zu-schusssteuern, welche es zum Vortheile seiner Amorti-sation ausgeschrieben hatte, auf seine laufenden Ausga-ben verwandt, und dafür um den Betrog dieser Zuschuss-steuern weniger neu aufgeborgt, hätte. Es ist dies derma-len eine Wahrheit, worüber man in England einverstan-den ist, und worüber man zwei berühmte Staatswirlhe un-serer Tage zu Zeugen auf rufen bann. Herr Robert Ha-milton, dem wir das Reste aller Werke über die Staats-schuld verdanken, spricht es aus: dass man von der Amor-tisationsknsse nur einen eingebildeten und illusori-schen Vortheil gezogen habe*); und David Ricardoerklärt, dass sie nur dem Namen nach eine Amorlisations-liasse gewesen sey **).
TJeber den Staats- Bankerott
Vielfältig hat man vorgesehlagen, den Staat, von seinenSchulden, durch einen, plötzlichen oder stufenweisen, Ban-kerott zu befreien; allein eine Maassregel dieser Art, ab-gesehen sogar von ihrer Rechtswiilrigkeit, würde dem Uebelkeineswegs abhelfen; sic hätte keinen anderen Erfolg alsden, dasselbe auf andere Individuen zu übertragen. OhneZweifel würde man dadurch das Einkommen der Steuer-pflichtigen der ganzen Steuer entlasten, die man ihnen jetztzum Behufe der Verzinsung der Schuld, abnimmt; alleinman würde das Einkommen der Staatsgläubiger um denganzen Betrag dieser Summe vermindern. Dieses Resultatwäre sogar noch verderblicher für die Gläubiger, als esvorteilhaft für die Steuerpflichtigen seyn würde: denn amEnde befindet sich unter diesen Letzteren doch nicht
’) Kotiert Hamilton: On national Debt. S. a 3 S der«Tritten Ausgabe. ♦
**) David Ricardo: On political Economy. S. 289 derdritten Ausgabe.