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höheren Preis setzen : ein Fall, der alsdann cintritt, wanndie Umstände derjenigen Staatsgesellschaft, wozu man ge-hört, sich verbessern: — wann öieselhe reicher und civi-lisirter wird. Auch alsdann wird ein Productivfondszu einem grösseren Reichthumsstücke, wann es uns ge-lingt, ohne stärkere Kosten, ein grösseres Productenquan-tum daraus zu schöpfen, oder, was auf Dasselbe hinaus-läuft, das nämliche Productenquantum um geringereKosten. Diese Reichthumssteigerung gereicht zum Vor-theile des Producenten, wann derselbe nicht genöthigtist, seinen Preis bis auf den Richtstand der Produc-tio ns kosten herabzuset/.en'; hingegen zu der Consu-menten Vortheil gereicht er, wann der Preis die Pro-ductionskosten nicht übersteigt. In beiderlei Fällen hatder Nationalreichthum zugenommen.
Wie aber geht es dann zu, dass der VVerth derDinge der Maasstab des in ihnen stechenden Reichthumsist, und doch der Reichthum einer Nation im nämlichenMaasse zunimmt, wie die Producte, bei ihr, an Werthabnehmen ?
Um diesen Knoten, welcher einer der schwierigstenfür den Staatswirthschaftsforscher ist, zu lösen, muss mandie Wahrheit fest ins Auge fassen: dass aller Reichthumrelativ ist: dass der Werth einer Sache nicht sinkenkann, ohne den Werth derjenigen anderen Sache, womitdieselbe eingekauft wird, zu steigern. Womit aber kaufenwir denn nun die Producte, welche unsere Bedürfnisseund Liebhabereien befriedigen? Mit unseren Produc-tivfonds, oder, wenn man will, mit den Gewinn-sten, welche daraus entspringen und unser Einkom-men bilden. Folglich ist der W T crth unserer Fondsund unseres Einkommens umso grösser, je geringer derWerth der Producte steht. Gerade hierin aber liegt dasWesen vom Reichthume der Einzelnen und der Völker:gerade Das, wodurch sie in den Stand kommen, mehr z uconsumiren und eine grössere Zahl von Bedürfnissenzu befriedigen. Die schon vorhandenen Producte sind