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Bonaparte, dessen Armeen schöner waren als diealler Anderen, wurde späterhin tiefer gedemüthigt als dieAnderen. Ueberall haben die Armeen den Krieg, mit allseinen Uebeln, umso sicherer herbeigeführt, je brauchbarersie waren. Keine hat ihr Land vor einer Invasion bewahrt.Das alte Sprüchwort: Si vis pacem, para bellum,war richtig im Alterthume, wo Alles durch Gewalt ent-schieden ward*J. Bei den neueren Nationen ist es nichtmehr wahr: das Recht trägt nicht immer den Sieg davon;aber grosse Kriegsrüstungen führen immer den Krieg herbei.
Na clit heile eines für andere Volker drückenden Sy-
s t e in .s.
Sobald eine Nation auf andere Nationen einen Druckausübt, sobald sie, in Bezug auf das Kriegswesen, den Han-del, oder die Diplomatie, eine, für ein anderes Volk, lästigePolitik befolgt, setzt sie Letzteres, von Stund an, in einenFeindseligkeitsstand: und zwar in einen offenen oder ver-steckten , jenaehdem dasselbe schon schlagfertig ist, odernicht. Die versteckte Feindschaft artet bei erster Ge-legenheit in einen Bruch aus. Diejenige Nation, welchedie Unterdrückerin spielt, unterhält, im dunkeln Gefühl ihrerBedrohtheit, ein bedeutendes Ileer; und so wird die Unge-rechtigkeit sehr kostspielig.
Stärke eines Vcrtlicidigungs- System es.
Noch weiss man gar nicht, mit w r ie wenigen Truppenein Staat ausreichen würde, der nie einen Anspruch an an-dere Staaten erhübe; dieselbe nicht zu beherrschen trachte,und, durch eine gute Verwaltung und inneren Wohlstandstark, seinen friedliebenden Nachbarn die Vortheile desHandelsverkehrs anböte, jedem Angreifer aber dieAussicht auf Zer nick tung.
Sehr aufgeklärte Regierungen könnten in dieser Hi«'
"Weil bei den Allen nur eine furchtbare gewaflnete Stellunggegen 1’ liinderun gs - und U n t e rj u c I) u n gs - Kriege sicherte«Kriege, die jetzt, unter civilisirtcn Völkern, sehr selten «der }t :, rnicht Vorkommen. M-