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kauft, entschädigen. Die alleinige Sorge der Regierungmuss dahin gehen', dass diese Abgaben miissig bleiben: dennAlles, was die Ilandelsiinhosten vermehrt, thut der Pro-duclion und der Consumlion leidigen Abbruch; wiewohlfreilich in minderem Grade als unzugängliche odergefährliche Häven.
Von der Veftlicilung dos Wassers in den Städten.
Ebenso können Gesellschaften, zum grossen Vortheil*des Publikums, die Vertheilung des Wassers in den Städ-ten übernehmen, wenn es nicht von der Natur selber da-hin geführt wird. Das Wasser ist ein unentbehrliches undallgemeines Product; folglich -wird sein Preis bald zu einersehr schweren Last für die Consumenten. Man hat berech-net, dass die Einwohner von Paris jährlich blos allein fürdie Consumtion des Wassers 6 Millionen Franken be-zahlen! ungerechnet, dass, wenn dessen Preis durch künst-liche Mittel bedeutend tiefer herabgesetzt werden könntetdie Wasser-Consumtion sehr viel stärker wäre, zum Vor-theile der Reinlichkeit und Gesundheit des Volkes.
Die Fracht dieser Waare kömmt, im Verhältnissezum Ankaufpreis, welcher w'inzig oder null ist, immer sehrhoch zu stehen. Man kann also einem Volke, das die Ko-sten dieser Fracht nicht stark zu vermindern weiss, einenMangel an Industrie vorwerfen: umsomehr, da das Wasser,kraft eines Naturgesetzes, mittelst eines kleinen Gefällesund der Teichel, überallhin von selber läuft. Wenn icheine so schwere und raumversperrende Waare, durch Men-schen oder Pferde, mühsam fortschaffen sehe, so bin ichgenc'gt, zu schliessen, dass man in der Industrie noch weitzui ück scy.
vViele derartige Unternehmungen,« wb^man S'gen, »sind gescheitert.« — Dies dient zun»Beweise meiner Behauptung, dass die Industrie noch weitzuiilik sey. — »Die Regierung hat die Versuchenicht begünstigt.« — Dieser Begünstigung hätte esnicht bedürfen sollen. Wenn die Regierung die nöthi-