Abth. II. Cap. ü.
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scher den ersten und stärksten Theil davon für sich selberbehalten, wächst ihr persönliches Gewicht mit der Geld-masse, welche sie zu vertheilen — mit der Zahl der Aera-ler, welche sie zu besetzen — mit der Wichtigkeit derEinkäufe, welche sie zu machen, haben. Die Hirnge-spinste, die Grillen und die Laster, der Regenten werden
politischen Nothwendigkeiten erhoben. Ein Ludwig XIV."dH die Stuarts wieder auf den Thron setzen; ein Lud-wig XV. die Habsucht seiner Buhlerinnen befriedigen: —und nie hat es an Ilechtfertigungsgründen für die Ueber-schwenglichkeit des Aufwandes gemangelt. Die Rechtedes Throns, die politische Convenienz , die Sicherheit desStaats, die W'ürde der Nation, sind Gemeinplätze von er-probter Wirksamkeit. Dieselben Leute, welche sich indie öffentlichen Gelder t hei len, versichern, es gebeOpfer, denen sich ein guter Bürger niemals entzieht, —die nicht einmal eine Streiterörterung verstatten. Mannimmt als ausgemacht an, was noch in Frage steht:denn die N o t h w e n d i g h e i t einer Ausgabe muss im-mer eine Streitfrage seyn. Dazu kommen noch die Stauts-interessen, diu diplomatischen Schwierigkeiten, die Ver-mählungen, die Geburten, die Rrönungen und die Todes-fälle der Fürsten. »In Europa,« ssgt der Verfasservom Geiste der Gesetze*), »thun dieEdicte der»Fürsten wehe, noch ehe man sie gelesen!»weil diese Herren darin immer nur von»ihren Bedürfnissen reden, und nie von»den unsrigen.
Im Interesse der Nation aber, sie zu vermindern.
Ist aber ein Volk nicht von der rohen Gewalt be-herrscht, so schätzt es die Not h w end i g k e i t aller dieserAusgaben nach deren wahren Wer t h ab; und sein Interessee| heischt, dass es, mit unerschütterlicher Festigkeit, allediejenigen untersage, welche das öffentliche Wohl, nachgewissenhafter Erwägung, nicht gebieterisch erfordert.
0 Bucli XUI, C.apitel 1 j.
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