A K HAAG.
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Die in di recte Steuer ist, in progressivem Verhält-nisse, für den Armen drückender.
Zum Zweiten ltann die Progression nur in Bezug aufdie directe Steuer Statt haben; es ist unmöglich, die Pro-gression hei der indirecten Steuer (wie z. B. hei den Zollenund den Consumtions-Steuern) anzubringen. Die Constun-tions-Steuer muss nothwendig nach dem Quantum der con-sumirten Waare bemessen seyn; und da sich das Quantumdes consumirten Artikels nicht nach dem Vermögensumfangerichten kann, so folgt, dass diese Art von Steuer, welchein hochbesteuerten Ländern die Hauptrolle spielt, die Steuer-pflichtigen umso härter trifft, je ärmer sie sind. Ein Mann,der 3oo,ooo Franken Einkünfte hat, kann doch, in der That.nicht 3oo Mal mehr Zucker oder Wein consumiren, «isEiner, der nur 1000 Franken hat. Die geringen Vermüsens-summen werden also, in dieser Beziehung, von einer wahr-haft progressiven Steuer getroffen: das heisst, verMlDuss-massig umso stärker, je geringer die Mittel des Steuer-pflichtigen sind. Dies ist eines der Hanptühel dev indi-recten Steuern; wofür eine steigende Progression der di-recten nur ein gerechter, aber immer noch unvollkom-mener , Ersatz wäre.
Sie ist nicht Ursache von der Zerstückelung desGrund - Eigent hu me s.
Man hat vorgestellt, dass, wenn die Steuer mit derGrösse des Vermögens verhältnissmäss^ stiege, so würdendie Leute dadurch veranlasst werden, ihr Grund-Eigcnlhumzu zerstückeln, ihr Vermögen zu zersplittern, oder zu ver-heimlichen. Diese Nachtheile verschwinden aber Lei derwirklichen Ausübung, besonders wenn die Progression massigist. Die Steuer mag progressiv oder strenge verhält-nissmässig seyn: so liegt es immer im Interesse des Steuer-pflichtigen, seinen Vermögensstand zu verhehlen; und, bietetdie progressive Steuer ein unbedeutendes Motiv, das Ver-mögen zu zerstückeln, so bestimmen andere, mächtigereMotive dazu,, die landwirthschaftlichen Unternehriiungen