Band 
Dritter Band.
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3ij4 Abhang.

Dieter Gegenstand lässt keine unbedingt geltende

Ansicht tu.

Jede zu allgemein aufgestellte Meinung hierüber scheintmir verwegen. Es gibt wahrscheinlcih keine Art vonSteuer, die nicht mehrerlei Klassen von Bürgern zurLast fiele: und zwar in Verhältnissen, welche wechseln,— nicht nur nach den verschiedenen Steuern, sondern auchnach der besonderen Lage jedes Steuerpflichtigen, undnach den allgemeinen — sehr veränderlichen Umständen,worin sich die Gesellschaft befindet. Diese Umstände sindnicht immer zufällig; einige dauern solang als die Natio-nen selber. Manches Gewerbe unterliegt beständigemNachtheile, in Bezug auf seine Verhältnisse zum Fiscus :wie z. B. der Handel mit Getränken ; und es scheint nicht,als ob deren Gewinn deren Geplachtheit auf wiege* *).

Die Natur der Steuer, wie die Natur des Men-schen, kann nur wenige allgemeine Anzeigen an dieHand geben, die sich als Gesetze betrachten Hessenund von der Erfahrung bestätigt würden.

Man unterscheidet zweierlei Hauptarten der Steueran-legung.

D i rec te St e uern.

Entweder verlangt man geradezu vom Steuerpflichti-gen selber eine Summe, die er, wie gewisse Anzeigenvermuthen lassen, zu zahlen im Stand ist: wie z. B. indem Falle, wo er nach Verhältnis seines Grundeigen-thums besteuert wird, oder nach Maassgabe der Grflsseund des Preises seiner Wohnung, der Zahl der Fenster,seiner Dienerschaft -u. s. w. Dies ist es, was man inFrankreich die directen Steuern nennt.

stimmen. Es ist ganz richtig, dass man die Capitale auf solche Ge-schäfte zu verwenden sucht, die am meisten abwerfen; aber ebensowahr ist es gleichwohl, dass die Capitale sehr verschiedene Ge-winste einbringen. Noch verschiedener sind die Gewinste der 1 n-dustrie: wenngleich man — grundsatzweise — freien Fug Bat,seine Industrie der einträglichsten Production zu widmen.

*) Das Gewerbe der Weinhändler in Paris ist eines von Den-jenigen, worin jährlich die meisten Fallimente ausbrechen.