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Dritter Band.
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A K II A A G.

Ebensowenig steht diese Steuer im gehörigen Verhält-nisse zu den Preisen. Sie bann sich weder nach dem Er-trage der Erndte, noch nach der inneren Beschaffenheit,richten. 3o Franken Steuer von einem Fass Wein sind 10Procent von demWerthe des Weines, wenn dieser 3oo Fran-ken kostet; aber 3oo Procent, wenn derselbe nur io Fran-ken gilt; und das Schlimmste dabei ist, dass die höhereSteuer gerade vom Armen bezahlt wird, und die gerin-gere vom Reichen.

Es lässt sich mit Grund behaupten, dass die Consumrtions-Steuern unter allen die ungleichst-vertheilten seyen,und dass in denen Ländern, wo sie vorherrschen, diedürftigsten Familien zu Märtirern dienen. Es ist dies einerder Krebsschäden von England.

Der verschiedene Werth einet 1 und derselben Gold-münze verursacht eine grosse Ungleichheit in derBesteuerung.

Es ist anerkannt, dass die Steuer in irgend einem be-stimmten Yerhältnisie zum Vermögen des Steuerpflichti-gen stehen müsse; und doch ist der Werth des Geldes, wo-mit sie. bezahlt wird, an verschiedenen Orten sehr verschie-den*). W T ird eine gewisse Steuersuinme auf die Thüren undFenster der Häuser gelegt, so ist sic in der Provinz,wo man um wenig Geld eine geräumige Wohnung bekömmt,weit bedeutender als in der Hauptstadt, wo das Geldverhältnissmassig weniger Werth hat. Dieser Unterschiedist hei einer massigen Besteuerung wenig fühlbar; wirdaber bei einer grossen Summe sehr bedeutend. Wenn, durch-schnittsweise, der relative Werth des Geldes, gegen die iibri-

*) Der Werth des Geldes besteht in der Menge Dessen, was mandafür kaufen kann ; 20 Franken gelten folglich 100 Stunden vonParis weit mehr als zu Paris. Dies ist walir, obgleich das Geld,»welches man mit Geld einkauft, am einen Orte desselben Landesnur a bis 3 Procent mehr gilt, als an einem andern. Die Verschie-denheit seines Werlhes entsteht nicht aus dem Verhältnisse des Gel-des zu sich selber; sondern aus seinem Verhältnisse zuin Werthaller anderen Waaren, die mit Geld erkauft werden.

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