Band 
Dritter Band.
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402
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Anhang.

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CAPITEL V.

Von solchen Steuern, die dem Fiscusnichts ein tragen.

I

Eine allzu hohe Steuer unterdrückt die Productionund die Consumtion.

Eine Steuer, welche ein gewisses Product vertheuert, setztsofort eine gewisse Zahl von Consumenten ausser Stand, essich zu verschaffen, oder wenigstens in ebenso grosserMenge zu verschaffen; und von Stund an trägt derjenigeTheil, welcher nicht mehr producirt wird, dem Fiscusnichts mehr ein.

Diese Wirkung macht sich namentlich hei den Eingangs-zöllen sehr fühlbar. Als das Continentalsystem die Zuclier-Consumtion in Frankreich von 5o Millionen Pfund auf 14Millionen herabdrückte, trugen die Zölle für jene 36 Millio-nen, welche producirt und consumirt zu werden aufhürten,dem Fiscus nichts ein.

W ann die Steuer ein Product: im Einzelnen, nicht ge-radezu vertheuert: wann sie dem Steuerpllichtigen directabgefordert wird, wie die Thüreti- und Fenster-Taxe, soschmälert sie doch die Mittel des Steuerpllichtigen, undsetzt ihn ausser Stand, irgend ein Product in derselbenMenge wie früher zu consuiniren: so dass dadurch der Er-trag der Consumtionssteuer von denjenigen Producten ver-kümmert wird, welche man nicht mehr consumirt.

Die Production verhält sich nicht genau wie dasCapitat-Vermögen.

Ricardo und seine Schule stellen den abstracten Grund-satz auf: die Production stehe immer in geradem Verhält-nisse mit dem Capitale; und jene Capitale, welche man derProduction von 36Millionen Pfund Zucker entzogen habe,würden auf einen anderen Gegenstand verwendet. Dies erGrundsatz ist zwar in vielen Fällen wahr, wird aber allzuoft von der Erfahrung widerlegt, um einem allgemeinenRaisonnement zur Grundlage dienen zu können. Die Indu-