Band 
Dritter Band.
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Abtii. H. Cat. 5 . 407

Stenern eine grössere Ausdehnung erhielten, nicht mehrkosten und doch mehr eintragen, würde*).

Einzugs kosten der indirecten Steuern.

Den Gegenstand blos von der ökonomischen Seitebetrachtet, und von dem heillosen Beweggründe, dieCreafuren der Staatsgewalt zu vermehren, ganz abge-sehen, sind Einzugskosten, welche den Steuerein-nehmern zufallen, eine Last für das Volk, ohne fürden Schatz des Herrschers ein Gewinn zu seyn. Nacheinem unserer Budgets (dem von 1820): — und ich habekeinen Grund, zu glauben, dass die Sache seither sichgebessert habe: beliefen sich die Einzugskosten der indi-recten Steuern, die Zölle und die Salzsteuer miteingerech-net, auf 71 Millionen, von 226 Millionen; also beinaheauf ein Drittel der Einnahme.

Das Finanz-System von Napoleon ist allzu sehr ge-priesen worden.

Das von Bonaparte eingeführte, und seither leiderin allen seinen sc h l ec h te n Theilen beibehaltene, Finanz-system ist viel zu sehr gepriesen worden**). Wie sonst,durchgängig, erzielte man auch hier, mit den grösstenOpfern, Resultate, welche immer hinter Dem zurück-blieben, was durch solch grosse Mittel erzielbar war.

*) Der Kronprinz von Dänemark, den ich seit jener Zeit untermeine Schüler zu zählen die Ehre gehabt, fragte mich: wie hona-parte es habe wagen können, seinen Plan so naiv einzugestehen.Die Antwort war einfach diese: ,,Er scheute nicht den Huf„eines Despoten; aber mächtig scheute er den Ruf ei-„n es Schwachkopfs,“

**) In einer Denkschrift von Heil net: erstem Commis bei denFinanzen, lese ich, dass Frankreich im Jahr i8i3, wo es ausldo Departements bestand, um 170 Millionen von Enregistre-m e n t - Gebühren und den Domainen 0 i n z u ne h in e n, die Steuer-pflichtigen a 4 o Millionen zahlen machte. Die Erhebungs-hosten beliefen sich demnach auf 70 Millionen: d. h. auf 4 t Pro-cent.