seiner meisten Erklärungen vpn Jen Erscheinungen, welchedie Steuer darbietet. Er sagt, » wenn ein Steuerpflichtiger»der Regierung 100 Franken zahlt; so hat, statt des»Steuerpflichtigen, die Regierung 100 Franken»mehr zu verzehren '*).«
Es folgt daraus allerdings, dass die Totälsumme derEinkünfte der Gesellschaft nicht vermindert worden ist;aber weil die Productionskosten um den Steuerbetrag ge-stiegen sind, kann das nämliche Einkommen nicht mehr dasnämliche Productenquantum kaufen.
Ricardo sagt: wenn alsdann die Consnmtionen desFi sc us anderer A& seyen als die des Publikums, soändere die Production ihren Gegenstand, und dies seyder eihzige Nachlheil dabei**). Allein ist es denn nichtschon ein grosses Uebel, die Industrie von ihrem natür-lichen Gang abzulenken? Zieht eine solche Veränderungnicht grosse Verluste an Capitalen nach sich? Auch dieerworbenen Talente sind Capitale, und gehen, wie dieWerkzeuge der Industrie, wenigstens grossen Theilsverloren, wenn sie einer anderen Production zugewandtwerden. Betrachtet nicht die nämliche Schule jene gezwun-gene Richtung, welche die angebliche Handels-Balanzallen Arbeiten gibt, als ein sehr grosses Uebel?
Verschiedenheit der Meinungen über die Steuer,und über Diejenigen, welche sic trifft.
Aus dem Gesagten erhellt, dass das Zusammenwirkender allgemeinen und besonderen Umstände den Einfluss derverschiedenen Steuern, und die Grösse des Gewichtes, wo-mit sie auf die Steuerpflichtigen, je nach deren Stellung inder Gesellschaft, fallen-)), unendlich vermannigfaltige. Da-
*) P ri nciples of poli t ical eco no my andtaxation;Cap. i(j.
**) Vergl. oben Seile 119, in der Note. M.
■)) Die Gebühren für Contracte, Verkäufe, etc. 2. 13 . fallen imAllgemeinen demjenigen contrahirenden Theilc sur Last, welcheram meisten daran liegt, dass der Handel geschlossen werde. Istein Grundbcsitser genötliigt, sein Gut au verkaufen, so ist derKäufer nicht gezwungen, es 2U nehmen; er kann sich ein anderes