Band 
Dritter Band.
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»Politik zum Leitsterne gedient; und nachdem wir uns»unvorsichtig in den Krieg eingelassen, haben wir ihn hal-sstarrig fortgesetzt, und Bedingungen verworfen, die bes-»ser waren als diejenigen, welche wir später annehmen»mussten«!. *).

J). Ricardo, obgleich selber ein reicher Capitalist,und einer von jenen Banquiers, die sich in das Rentennego-ziren am tiefsten eingelassen, aber zugleich ein in derNationalökonomie sehr bewanderter Ehrenmann, dem esmehr um die Wahrheit als um seinen eigenen Gewinn zuthun war, spricht sich förmlich dahin aus, dass die Steuerneine rathsaniere ] Hilfsquelle seyen als die Anlehen. GewisseSteuerpflichtige, sagt er, besonders die Grundbesitzer, kön-nen vielleicht im Fall eines Krieges keine höhere Steuerauf'bringen; dann sollen jene selben Darleiher, die derRegierung Geld vorschiessen wollten, solches denGrundbesitzern und den grossen Industrie-Unternehmernleiben, und diesen, so ihre Steuerzahlung möglich machen.Ricardo meint, bei einem guten llypothekensysteroe wärees thunlich, denselben genügende Sicherheit für ihre Fondszu geben *). Die am höchsten angelegten Steuerpflichtigensind zugleich diejenigen, welche die stärkste Gewähr-Schaft geben.

Jene Finanzroä'nner, welche nicht zu behaupten wagen,eine Nation werde durch Anteilen und Schuldenmachenreicher, haben die Bequemlichkeit übeitrieben, welchedie Anlehen zur Bestreitung eines Aufwandes gewähren,welchen sie immer als einen unvermeidlichen unter-stellen. Gesetzt aber auch, es verhalte sich mit dieserBequemlichkeit so, wie sie sagen: ist es denn rathsam,dirselbe mit solch schwerem Preise zu bezahlen? Mankann sie mit derjenigen vergleichen, welche kleine Haus-haltungen haben, die nicht Geld genug besitzen , um ihrHolz und ihre Kohlen in grösseren Massen zu kaufen,

*) Kob. Hamilton: o n the national debt: Seile 77 der3 ten Originalausgabe.

Ki cardo, im Artikel Fundin g intern, in der britischenEncyclopädie.