Band 
Dritter Band.
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Anhang.

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der nützlichen Künste erzeugt hat; und die andere,die künstliche Production, welche blos zum Zweckehat, das Erzeugte zu verkaufen.

Die Erstere dieser Productionen ist, nach Aristote*les lobenswerth, sowie auch der Tausch in Natura, weilbeide die Befriedigung eines Bedürfnisses bezielen. Diekünstliche Production ist es nicht, weil sie einen Geld-erwerb zum Zwecke hat*). Was den Gewinn betrifft,welchen man am Gelde, durch Ausleihung, oder durch Spe-culation, machen kann, so ist er das schlechteste von allenProductionsmitteln: denn sein einziger Zweck ist die Auf-häufung**). Diese Heilkunst ist, nach der Ansicht desselbenSchriftstellers, eine sahätzbare Kunst, weil sie einen Zweckhat: nämlich den, zu heilen. Uebrigens ist Aristotelesin allen Vorurtheilen seiner Zeit befangen. In seinen Augenist die Sclaverei, und folglich auch der Krieg, welcher Scla-ven, d. h. unentbehrliche Productionswerkzeuge, verschafft,und die Plünderung, welche zu Deckung des Staatsaufwan-des dient, der Naturordnung gemäss.

Hierin steckt keine Wissenschaft; keine Darstellungder Physiologie des Staatskörpers. Auch könnten wir darausselbst dann keinen Nutzen ziehen, wenn der Philosoph vonStagyra, sowie der Schüler von Sokrates, bei ihrennationalökonomischen Erörterungen einige Wahrheiten auf-gegriffen hätten, die sie aber nicht zu beweisen, und an alleübrigen anzureihen wussten.

Man findet in den Werken der Schriftsteller des römi-schen Alterthums nichts, durchaus nichts, was auf die Na-tionalökonomie Bezug hat. Ueberhaupt erhoben sich dieAnsichten der Alten nicht bis zu der Quelle der Reichthü-mer, d. h. Desjenigen, wovon die Gesellschaft lebt; nur wie

*) Aristoteles hatte übersehen, dass man das Geld nurdess-halb anschafit, um es gegen Consumtionsgcgenstände auszutauschen,und dass die Verkäufe und Käufe, welche sämmtlich die Consum-tion bezwecken und von ihm getadelt werden, den Tauschen mnatura, die er billigt, völlig gl ei c h ko m me n.

**) Als ob es möglich wäve, zu produciren , ohne Capitale, undCapitale zu bilden, ohne Aufhäufung!

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