Band 
Dritter Band.
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desswegen, weil sie, meines Erachtens, auf die Fortschritteder Wissenschaft, die uns hier beschäftigt, einen sehr bedeu-tenden Einlluss gehabt bat. Nach kurzem Verweilen in Pa-ris begalien sich beide Reisende nach Toulouse, wo sie 1%Jahr zubrachten. Hier machten sie sich mit unserer Sprachevertraut ( die man nicht hinlänglich aus Büchern kennenlernen kann, um die Annehmlichkeiten und oft auch die Be-lehrung aulzuschöpfen, welche die gute Gesellschaft in Frank-reich'gewährt. Nachdem Smith unsere südlichen Provinzenund einen Tlieil der Schweiz durchreist hatte , kehrte ernach Baris zurück, wo er zehn Monate blieb, und aller Vor-theile genoss, die das grosse Vermögen, sowie der Name,seines Reisegefährten, und hauptsächlich die Empfehlungenvon Hu me gewähren konnten.

Eingeführt in die Gesellschaft des Herzogs von L aRochefoucauld, Turgot und Helvetius, kam erdaselbst mit den ausgezeichnetsten Gelehrten und Philoso-phen Frankreichs, und besonders mit l^uesnay und dessenAnhängern, in Berührung, welche damals, zwar noch nichtbei der Regierung, wohl aber in der gelehrten W'elt undunter den Freunden des Vaterlandes und der Menschheit, inhohem Ansehen standen. Dupont de Nemours hat mir 'gesagt« er habe in dieser Gesellschaft, vielleicht der achtungs-werthesten in Europa, Adam Smith sehr oft getroffen,der daselbst für einen scharfsinnigen und einfachen Manngalt, welcher aber sein Probewerk erst noch liefernmüsse*).

*) Dupont de Nemours spricht von Smith, in seinen An-merkungen in den vollständigen Werken von Turgot, die erUerausgegeben, wie von einem vertrautesten Freunde Quesnaj’».„Smith,“ sagt er, in Hezug auf eine nationalükonomische Frage»„würde sich im freien Umgänge, sowie in seinem oder in eines„Freundes Zimmer, wie ich ihn zur Zeit, als er mein Mitschüler bei„Quesnaj war, gesehen, wollt gehütet haben, es zu läugnen. 11Werke von Turgot, Bd. V, S. 1 36 *

Herr Macculloch sagt, in der Einleitung zu seiner glossirlenAusgabe vom „Reichthuine der Nationen“ (S. XXV 11 ), Sinithhabe sich vorgenommen gehabt, sein Werk dem Dr. Quesnay 1Uwidmen, und sey blos durch den, im Jahr 1774 erfolgten, Tod