1907
Apparate, ilarometer.
der Atmosphäre, enthalten ist, die sich beide das Gleichge-wicht halten, im Niveau des Meeres vom Pole zum Aequa-tor hin bewegt werden , so aflicirt die Abnahme der Schwereunter dem Aequator beide Flüssigkeiten gleichmäfsig, wirktjedoch nicht auf die Elasticität der Luft, welche sich dem-nach ausdehnt, und da Letzteres bei der Quecksilbersäule nichtstatt findet, so würde zur Herstellung des Gleichgewichts eineVerkürzung derselben erfordert. Indefs, meint Poggenoorff,„die Schwere - Correction der Barometerhöhe stehe durchaus in„keiner Abhängigkeit zu irgend welcher Einwirkung auf die„Atmosphäre , sondern betreffe lediglich die Quecksilbersäule,„durch deren Länge der atmosphärische Druck gemessen wer-„den solle. Die Länge einer Quecksilbersäule an verschiede-nen Orten ist nur dann dem von dieser Säule ausgeübten„Drucke proportional oder ein Mafs derselben, wenn das„Quecksilber (constante Temperatur desselben vorausgesetzt)„immer in gleicher Weise von der Schwerkraft aflicirt wird.„Die Correction hat also nur den Zweck, die Längen der bei„ungleicher Schwerkraft beobachteten Quecksilbersäulen auf„diejenigen zurückzuführen , welche statt finden würden, wenn„die Schwerkraft überall dieselbe gewesen wäre.“ Die hier-nach erforderliche Correction berechnet er demnächst fiif 338und 334 par. Lin. (da die zwischenliegenden Griffsen leichtdurch Interpolation gefunden werden ) und für einzelne Brfei-tengrade nach der bekannten Formel:
B'= B ( 1 — 0,0025935 Cos. 2 gs),
worin B' den conigirten, B aber den normalen Barometerstandunter 45° der Breite und qr> die jedesmalige Breite des Beob-achtungsortes bezeichnet. Da in dieser Formel die Breite von45° »1* normal gilt, so ist die Correction von 0° bis dahinabnehmend subtractiv und wird dann auf gleiche Weise wach-send bis 90° additiv. Die gefundenen Correctionen werdendann auf die durch Schouw tabellarisch nach den Breitengra-den zusammengestellten gemessenen Barometerstände ange-wandt, wodurch alle einander gleich werden mlifsten, wenndie ungleiche Schwere allein die Barometerhöhen bedingte,' al-lein es bleiben auch dann noch sehr bedeutende Abweichun-gen zurück, in i •••’■ h-i
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Je mehr man über das vorliegende ProMämi'nachderikt,desto lebhafter wird man von deik Schwierigkeiten desselben