1992 Meteorologie.
Factor ( der Einheit -gleich setzen und (—-—
Va + zj b Va + z)
2 z
= 1-—. Ferner ist die Abplattung bei der Erde dem
Verhaltnifs der Schwungkraft zur Schwere so nahe gleich,dafs man ohnp merklichen Fehler beide einander gleich setzenkann. Diesemnach wird der erhaltene Ausdruck einfacherund man erhält
V=G«[^-^— y + fkSin.? y — k-i (4-3 Sin.igo]'
Diesen Werth von V in die obere Gleichung für das Ver-hältnifs des Druckes zur Dichtigkeit substituirt erhält man
^ == — (——dz — y k Sin. 2 w . d z
G p \a + z / T
+ “ (5—4 Sin. 2 f) . d z ,
wobei' blofs z als veränderlich zu betrachten ist. Bekanntlichkann auch der Druck = p als eine Function der Dichtigkeitund der Temperatur betrachtet werden. Setzt man diesemnach
P = VQ,
bezeichnet ferner a den Factor der Ausdehnung der Luft durchdie Wärme, welche durch die Grade t irgend einer Thermo-meterscale ausgedrückt wird, und nimmt man an, dals für ir-gend eine Temperatur, z. B. für 0° C. fi = M sey, so ist füreine Temperatur = t der Werth von p
p =M Q ( 1 + «*)•
Wird aus beiden Gleichungen q eliminirt, so erhält manMdp ( a dz , , „ dz
_ _ ( a V dz _,
Va -f z/ , 14-« t T
kSin. 2
<P
i 4-« f
G°p Va 4-
+ T ( 5-4Sin. 2 ^. r li- t .
Für die Anwendung sind noch einige keineswegs vollständigbegründete, mindestens aber von der Wahrheit nicht sehrentfernte Voraussetzungen erforderlich. Dahin gehört die einernach oben gleichmäfsigen Abnahme der Temperatur. Heifstdann die Höhe, bis zu welcher man sich erheben mufs , da-mit das Thermometer um einen Grad C. falle, = Ji und dieTemperatur an der Erdoberfläche = t', so wird
z
¥