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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Meteorologie.

förmigen Erhebung geredet worden, weichein Folge der Erwär-mung durch die Sonnenstrahlen und bedingt durch die Trägheitim Luftoceane erzeugt wird und zweimal binnen 24 Stunden alsM^ellenberg und Wellenthal um die Erde läuft, durch welchedann die tägliche periodische Oscillation des Quecksilbers imBarometer entsteht. Diese Hypothese als richtig vorausgesetztfolgt dann, dafs die Verstärkung dieser Erhebung durch dieAnziehung der Sonne sich als unmerkliche Gröfse in der un-gleich stärkeren Wirkung durch die Wärme verliert, keines-wegs ist dieses aber vollständig der Fall mit der durch dieAnziehung des Mondes, obgleich auch diese so gering ist,dafs sie erst lange nach der Untersuchung dieses Problemsdurch Lavlace aufgefunden wurde. Denken wir uns nun,dafs der hiernach täglich zweimal statt findende Wellenberggerade durch den Meridian geht, wenn sich der Mond gleich-falls daselbst befindet, so mufs die Erhebung durch die An-ziehung dieses Trabanten vermehrt werden, welcher für sichallein nur auf einen zu kleinen Raum gewirkt und somit keinemerkliche Veränderung erzeugt haben würde. Heide Wirkun-gen, die der Erwärmung durch die Sonnenstrahlen und derAnziehung durch den Mond , heben einander auf in denQuadraturen, fallen aber zusammen in den Syzygien, der hö-her gehobene Wellenberg veranlafst ein stärkeres Ablljefsender wärmeren Luft unter dem Aequator, das Barometer stehtim Ganzen niedriger, die Regenmengen und die südlichenLuftströmungen dagegen nehmen zu. Zur Zeit der Conjunctionder Sonne und des Mondes verliert sich die Wirkung des letz-teren mehr in der gröfseren der ersteren, zur Zeit des Voll-monds aber erreicht sie ihr Maximum, und weil die sich er-hebende Welle, die Erhebung des Wellenberges, dem Laufeder Sonne vorauseilt, d. h. nach der gegebenen Darstellungfrüher eingeleitet wird, früher beginnt, als die Sonne in denMeridian eines Ortes kommt (wenn gleich das Maximum ih-res deprimirenden Einflusses auf das Barometer erst später ein-tritt), so fällt die Einwirkung des Mondes in den Syzygienund die derselben entgegengesetzte in den Quadraturen nichtgenau in diese Lunationen, sondern geht ihnen etwas voraus.

133) Aus dieser Darstellung, wonach der Einflufs desMondes auf die Witterung eine sehr geringe, aus den übri-gen Wechseln kaum aufzufindende Gröfse ist, geht zugleich