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Meteorsleiu.
Chladm nicht aufgefundenen Nachrichten von.Meteorsteinfällengehören jedoch die durch J. v. Hammah 1 mitgetheilten, wonachim Jahr 856 ein 135 schwerer Stein in Aegypten , um 1440eine Masse Meteoreisen in Ivleinasien und 1740zwei Meteorolithenin Rumelien im Angesichte mehrerer Augenzeugen vom Himmelfielen. Auch L. Uossr 2 hat ein reichhaltiges Verzeichnifs inalten Zeiten beobachteter Meteorstejnfälle. aufgestellt, ein älte-res, von Ciiladni benutztes, hat Jamesoh 3 4 mitgetheilt undC. Ritteh* einige interessante Nachrichten aus dem Orientebekannt gemacht. Zwei Falle, den einen eines Meteorsteinsund den andern von Meteoreisen, welches mit gewöhnlichemverbunden zu Schwertern ausgeschmiedet wurde, entlehnteWiLK-EN 5 aus einem arabischen Manuscripte. Einer der neue-sten Meteorsteinfälle ereignete sich im Departement Ain am13. Nov. 1835, also gerade an dem Tage der so, ungemeinzahlreichen Sternschnuppen, und zeichnete sich noch obendreindadurch aus, dafs der Meteorolith ein Haus auzündete 6 7 ,^ DieNachricht von einer Feuerkugel, welche Meuoukeaz 7 ata 8«Febr. 1836 im Thale Suse zwischen St. Ambrosius und Rivoligesehn haben will, die sich von der Erde zu 30 Fufs erhob,nach Art frei verbrennenden Schiefspulvers mit einem Glanzewie ein römisches Licht zerplatzte und eine Art weifsen Pul-vers herabfallen iiefs, ist wohl noch rücksichtlich ihrer Aecht-heit zweifelhaft. Wenn man auch berücksichtigt, dafs mancheder aufgezählten Fälle noch problematisch sind, so ist dennoohihre Zahl unglaublich grofs. In Frankreich wurden von 1790bis 1815, also in einem Zeiträume von 26 Jahren, 10 solcheEreignisse beobachtet. Culadni 8 berechnet den Flächenrauin,über welchen sich diese Steinfälle erstreckten, zu 6000 Qua-dratmeilen, und da djpser sich zu dem der ganzen Erde wie1 zu 2000 verhält, so läfst sich nach v. Schakihkrs mit gro-fser Wahrscheinlichkeit annelimen, dafs überhaupt iu diesem
1 Wiener Zeitschiift. TU. VII. S. 264.
2 Hrugnatelli Gioru. T. IV. p. 313.
3 Kdiub. Philot. Journal. N. II. p. 221.
4 Poggendorlf Ann. XVIII. 621.
5 Ebend. XXVI. 350.
6 Eb. XXXVI. 562. XXXVII. 460.
7 ßiblioth. unir. 1836. T. I. p. 145.