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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Meteorstein.

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Masse in grofse und kleine Stücke getrennt wurde, als dieMasse, nach allen Umstanden zu schließen, sich iu einemdurch Hitze erweichten Zustande beiand und durch die imInnern sich entwickelnden Dämpfe blasenartig ausgedehnt, zu-letzt aber zersprengt wurde. An den abgerundeten Eckentreil'en meistens drei, selten vier Seiten zusammen. Bei man-chen Meteorsteinen, namentlich denen, die viele eckige undkugelige Körper enthalten, zeigen sieb kleinere und gröfsereVertiefungen, oft in grofser Menge, auf der Oberfläche.

5) Alle Meteorsteine (den von Chantonay von 1812 etwaausgenommen) sind auf ihrer Oberfläche, da wo kein frischerBruch vorhanden ist, mit einer dünnen schwarzen Rinde über-zogen. Nach Chladni und v. Schreibers 1 übersteigt dieDicke derselben 0>25 Linie, ändert also die Gestalt nicht nndmacht die Oberfläche nicht ebener j sie ist bei verschiedenenExemplaren, selbst bei solchen, die gemeinschaftlich herab-iielen , und an einzelnen Stellen oft sehr ungleich. An denmeisten ist sie schwarz und wenig glänzend, an andern schwarz-braun und matt oder etwas glänzend, wie ein Lack, an nochandern schwärzer und matt metallisch glänzend, in welchemFalle sie stärker auf den Magnet wirkt, an einigen ist sie sogarpechartig glänzend, an einigen mehr zusammenhängend, anandern rissig, an manchen Stellen ist sie so hart, dafs sie amStahl Feuer giebt, an andern, besonders wenn die Steine selbstlocker und zerreiblich sind, ist sie weich. Bei einigen Stei-nen ist etwas von der Rinde selbst in das Innere eingedrun-gen und insbesondere ist dieses da der Fall, wo sich Rissefinden. An einigen Stellen ist die Rinde geadert und blätter-förmig, zuweilen zeigt sie sich etwas wulstig, oder es befin-den sich an Stellen, wo sie im Ganzen fehlt, einige durchzusammenhängende kleine Kügelchen gebildete Streifen. Nachden Versuchen von v. Scherer 2 und v. Schreibers ent-steht eine solche Rinde nicht, wenn man die Masse der Me-teorsteine durch einen Brennspiegel oder in der heftigstenHitze eines forzellanofens zur Schmelzung bringt, vielmehrwird dann die Substanz rothbraun oder schwarzbraun, stattdafs die natürliche Falbe unter der Rinde die gewöhnliche

1 G. XXXI. 52.

2 G. XXXI. 1 fl.