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2092 Meteorstein.
graue oder gelblichgraue des Innern der Meteorsteine ist. Eineetwas weniges ähnliche Rinde läfst sich erzeugen , wenn mandie Oberfläche einige Zeit unter Glas oder unter Kupfer ge-schmolzen erhält. Beide Gelehrte sind daher der Meinung,die Rinde entstehe durch einen elektrischen Schlag währenddesFallens, wodurch blofs ein Theil der Oberfläche geschmol-zen werde, ohne dafs die Erhitzung sich der ganzen Massemittheile oder eine eigentliche Oxydation während der kurzenDauer dieses Processes statt finde, Chladki dagegen stelltzwar die Mitwirkung der Elektricität nicht in Abrede, meintaber, die Rinde entstehe hauptsächlich durch Hinzukommenvon geschmolzenem Schwefel mit etwas Eisen und Kohlen-stoff von aufsen, welche Substanzen während der Erhitzungam leichtesten aus der Masse verdampften ; es dürfte aber schwergeyn, sich eine klare Vorstellung davon zu machen, wie dieseBestandtheile erst durch Verdampfung sich von der Gesammt-masse trennen und dann zum Theil als Rinde sie wieder über-ziehn sollten, ein anderer Ursprung derselben ist jedoch ganzundenkbar. Dabei verdient aber hauptsächlich berücksichtigtzu werden, dafs die Rinde häufig anfangs weich , abfärbendund schmierig gefunden wurde. Minder bedeutend scheintmir zu seyn, dafs bei einigen Meteorsteinen mindestens stel-lenweise ein doppelter Rinden - Ueberzug vorhanden ist.
6) Die Meteorsteine haben eine gewisse eigentümlicheBeschaffenheit, wodurch sie sich von allen irdischen Fossilienunterscheiden, aber dennoch zeigen sie eine so gro/se Ver-schiedenheit unter einander, dafs Chi.adm es für schwierighält, ihren allgemeinen Charakter anzugeben. Nach diesemerfahrensten Kenner derselben bestehn sie gewöhnlich aus ei-nem heller oder dunkler grauen Cemente, worin sich gedie-genes Eisen in Puncten oder Zacken, Schwefeleisen in Punctenoder in gröfseren runden, eckigen und länglichen Stücken,braune Flecke von Eisenoxyd, kleinere oder gröfsere rundeund ovale Körner einer härteren Steinart, kleine Massen einerweifsen erdigen Substanz, die Kalk- oder Thonerde zu seynscheinen, kleine Theilchen, die mit Feldspath , einige auchmit Olivin, Aehnlichkeit haben, eingebacken finden. Da dieSteine beim Herabfallen weich und zerreiblich sind, auf jedenFall in einem höhern Grade, als eine geraume Zeit nachher,wie dieses namentlich bei den unweit Stannern herabgefallenen