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losen Formen vorzukommen. Sehr interessant aber ist ein ih-nen eigentümlich zugehöriges Gefüge, welches vorzüglichv. ScHltEiBEits und v. WiDHANSTADTEff in ihnen entdeckthaben. Werden nämlich Stücke solcher Massen geschliffen,so kommen beim Anfängen des Polirens dem blofsen Augenur bei schräg auffallendem Lichte kaum sichtbare Streifen vongröfserer und geringerer Breite zum Vorschein, die gröfsten-iheils geradlinig und in verschiedenen Winkeln sich durch-kreuzend, einige aber auch krummlinig hinlaufen. LäFst manein solches Stück nach vollendeter Politur, wodurch sie demAuge verschwinden, durch Hitze anlaufen, so erhält es nicht,wie gewöhnliches Eisen oder Stahl, eine gleichmäfsige Farbe,sondern die erwähnten Streifen und die durch diese eingeschlos-senen Theile erscheinen in verschiedenen Farben, nämlich dieStreifen purpurroth ins Blaue, die Zvvischenfelder bald ansdem Blauen, bald aus dem Rothen ins Goldgelbe sich verlau-fend, die Ränder und Einfassungslinien aber rein goldgelbund die zwischenliegende körnig - bröckelige Substanz von et-was matterer, ins Messinggelbe fallender Farbe. Vollkommensichtbar aber wird dieses Gefüge, wenn man die eben ge-schliffene und ganz horizontal gestellte Fläche umher mitWachs einfafst, mit Salpetersäure, die vorher mit zwei oderdrei Theilen Wasser verdünnt wurde, übergiefst und dieseeinige Zeit auf das Metall einwirken läfst. Schon nach kur-
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zer, durch die Stärke der Säure bedingter Zeit erscheinen dieStreifen matt, von licht stahlgrauer Farbe, die Zwischenfel-der dagegen gleichfalls matt, aber doch mit einigem Schimmervon ihrem Rande, ziemlich dunkel und eisengrau, die Rän-der beider von einer gemeinschaftlichen zarten Linie einge-fafst, die bei schräger Richtung und bei Wendungen durcheine silberweifse Farbe und starken spiegelnden Glanz sichauszeichnet. Zugleich zeigt sich noch eine andere metallischeSubstanz in größeren oder kleineren Klüften, oft in sehr zar-ten Rissen, ans einzelnen kleinen, bröckelig oder feinkörnigangehäuften Partieen bestehend , von ziemlich starkem Glanzeund silberweiTser oder zinkgrauer Farbe, auf welche die Säureetwas weniger als auf die übrige Masse eingewirkt zu habenscheint. Bei fortgesetzter Einwirkung der Säure erscheinendiese einzelnen Theile des Gefüges nicht nur deutlicher, son-dern jene Streifen am tiefsten, die Zwischenfelder weniger tief,