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Meteorstein.
der Dünne der oberen,Luftschichten, und da weder Kanonen-kugeln noch leichtflüssige Flintenkugeln in der untern dichtemAtmosphäre irgend eine merkbare Erhitzung erhalten , nicht wohldenkbar, um so weniger, als die Meteormassen auf der Erdeals geformte , verhärtete und zwar heifse, aber keineswegs biszum Erweichen oder Schmelzen glühende Massen ankommen,da sie der Hypothese gemäfs im untern Theile der Luft ge-rade den höchsten Hitzgrad annehmen müfsten. Die Meteor-steinmassen, mit Ausnahme der gediegenen Eisenmassen, zei-gen sich als krystallinisch gebildete Felsarten, die nicht imInnern, sondern blofs auf der Oberfläche eine geringe, dieBildung der Rinde bewirkende Veränderung erlitten haben,und auch die Eisenmassen zeigen in den Widmanstädten’schenFiguren ein krystallinisches Gefüge, was einer Schmelzung inden untern Luftschichten widerstreitet. Vor allen Dingen istdie laute Explosion, welche viele Meteorsteine in mehrereMeilen betragender Höhe erregen, mit dem Herabfallen einesauf dem Monde bereits ausgebildeten Körpers durchaus unver-träglich, weil sich nicht vorstellen läfst, durch welchen Ein-flufs ein plötzlicher Knall in jenen Regionen einer so dünnenAtmosphäre entstehn könnte. Aufserdem übersteigt die GrÖfseder Feuerkugeln die der aus ihnen herabgefallenen Massen zu-weilen um das Tausendfache, was sich aus einem durch Rei-bung und Compression der Luft erzeugten Glühen durchausnicht erklären läfst. Alle diese, mit der lunarischen Hypo-these unvereinbaren Thatsachen berechtigen zu der Folgerung,„dafs in den Augenblicken, in welchen bei einem fallenden„Meteore die Explosion und Lichtentwickelung erfolgt, eine,,mächtige chemisch-physische Operation vorgeht, die nicht„blofs Begleiterin des Falles eines festen Körpers oder Wir-„kung dieses Falles ist, sondern die aus Urstoffen einen neuen„Körper bildet, und dafs dieser neue Körper eben der Me-teorstein ist.“
19) Wie oft aucli Olbsrs den Vertheidigern des luna-rischen Ursprungs der Meteorsteine als gewichtige Autoritätdient, so ist er doch keineswegs Anhänger dieser Hypothese,wie schon aus seiner ersten Abhandlung über diesen Gegen-stand und aus einigen spätem Bemerkungen 1 augenfällig her-
1 ßsnzESBCRc sandte seine oben erwähnte Abhandlung über die