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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Meteorstein.

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voTgeht. Olbers sagte schon in seiner ersten Abhandlung: 1„Bei der mitgetheilten Berechnung ist auf die Bewegung des„Mondes und der Erde keine Rücksicht genommen. Wegen„der Bewegung des Mondes hat der von ihm ausgewor—„fene Körper aufser der Wurfgeschwindigkeit auch noch die„Geschwindigkeit, die der Mond selbst nach der Rich-tung der Tangente seiner Bahn hat. Ziehn wir diese mit„in Betrachtung, so erhellet, dafs die schweren Körper,„die vom Monde aus mit einer Geschwindigkeit von fast„8000 Fufs und darüber ausgeworfen werden, sobald sie sich„weit genug vom Monde entfernt haben, um von diesem un-gleich weniger gezogen zu werden, als von der Erde, einen„mehr oder weniger vom Monde perturbirten Kegelschnitt„um die Erde beschreiben werden. Um auf die Erde zu„fallen, mufs dieser Kegelschnitt eine Ellipse von solchen„Dimensionen seyn, dafs das Perigeum derselben innerhalb„des Erdkörpers, wenigstens innerhalb der Atmosphäre der„Erde , fällt. Dazu gehört aber ein sehr bestimmtes Verhält-„nifs der Richtung und Wurfgeschwindigkeit des schweren„Körpers und es können also nur sehr wenige der Massen, die„der Mond etwa ausschleuderte, auf die Erde fallen, so dafs„der Mond selbst nach und nach eine grofse Verminderung„seiner Masse erleiden müfste.“ Olbers 2 sagt weiter: „Wenn„ein Stein vom Monde mit einer Anfangsgeschwindigkeit von„etwa 8000 Fufs fortgeschleudert wird und die erforderliche„Richtung hat, so kann er die Erde treffen und würde dann„mit einer Geschwindigkeit von etwa 35000 Fufs in einer Se-„cunde auf derselben anlangen. Die Sternschnuppen haben„aber eine Geschwindigkeit von 5 geogr. Meilen = 114000„Fufs und nach einer beiläufigen, auf etliche Tausend Fufs

Sternschnuppen an Olbers und erhielt von diesem brieflich einige Be-merkungen über die rertheidigte Hypothese, die mir abschriftlich mit-getheilt worden sind. Ob der berühmte Astronom eine Veröffentlichungdieser belehrenden Aeufserungen beabsichtigte, weifs ich nicht, aufjeden Fall darf er sie nicht scheuen, nnd da ich ungern dem l’ubli-cum einige triftige Entscheidungsgründe für eine so wichtige Aufgabeentziehn möchte, so nehme ich keinen Anstand, den wesentlichen In-halt derselben hier aufzunehmen.

1 Monatl. Corr. Th. VII. 3. 158.

2 Handschriftliche Bemerkungen.