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ters sichtbar macht. Diese Scheibe läTst sich um eine ihrerAxen drehn, um die Beleuchtung starker oder schwächer zumachen , wobei sie jedoch nicht zu schief gegen das Fernrohrgestellt werden darf, weil man sonst durch die zu schmaleOeffnung der Scheibe nicht mehr die Gegenstände sehn würde,■welche man durch das Fernrohr beobachten will.
Diese ältere Einrichtung hat das Unbequeme, dafs das soerhaltene Licht selten stetig und ruhig genug ist, wenn dieFlamme der Lampe durch den geringsten Luftzug flackert, unddafs man für jede Stellung des Fernrohrs die Lampe oderdie Scheibe ebenfalls anders stellen mufs. Vortheilhafter istdaher die Einrichtung, durch welche das Licht einer gegenjeden Luftzug geschützten Lampe durch eine Oeffnung desFernrohrs zwischen Ocular und Objectiv in das Innere des-selben gebracht und von einem kleinen Spiegel aufgefangenwird, der im Innern des Teleskops unter einem Winkel von45 Graden gegen die Axe des Fernrohrs aufgestellt ist, so dafsdann die von dem Spiegel reflectirten Strahlen in der Rich-tung dieser Axe fortgehn und das Innere des Rohrs beleuch-ten. Durch eine einfache Vorrichtung kann man jene Oeff-nung des Rohrs, durch die das Licht der Lampe auf denSpiegel kommen soll, verengen oder erweitern, um der Be-leuchtung verschiedene Grade der Intensität zu geben, oderman versieht diese Oeffnung mit einem Schieber von meh-rern, mehr oder weniger tief gefärbten Gläsern, durch dieman die Stärke des Lichts ebenfalls temperiren kann. In un-sern Passageninstrumenten, Meridiankreisen und Aequatorealenist diese Beleuchtungsart beinahe durchaus angebracht; dochlüTst auch sie noch manches zu wünschen übrig, da die Däm-pfung des Lichtes doch nicht gänzlich in der Gewalt des Be-obachters ist und es bei den Beobachtungen sehr licht-schwacher Gegenstände, z, B. der neuen Planeten, der feinenDoppelsterne, der Nebelflecken u. s. w., schwer hält, das In-nere des Rohrs genau so zu erleuchten, dafs man die feinenFäden des Mikrometers und zugleich diese lichtschwachen Ge-stirne gleich gut sieht. Eine nur etwas zu schwache Beleuch-tung Iäfst in dem dunklen Felde des Fernrohrs die feinenFäden nicht mehr erkennen und eine etwas stärkere, bei derman die Fäden wohl sehr gut sieht, macht das lichtschwacheGestirn in dem hellen Felde des Rohrs verschwinden.