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Mikroskop.
Bezeichnet man dann für mehrere auf derselben Axe aufae-stellte Linsen die Vereinigungsweiten aunda, die Brennweitenp und die Vergröfserungszahlen m bei der zweiten Linsedurch a', a , p' und m', bei der dritten Linse durch a", a", p"und m" u. s. f., so hat man 1 aus ganz einfachen geometri-schen Betrachtungen die zwei folgenden Systeme von Glei-chungen :
(I)
/ M
,,, « <* «
Hl — ~y ti tif U* 8* W«a aa
(ii)
und ebensop' w' = (a + a') 9
„ h t Ot /A « ,t ,
p w =1—7 -a J 9 + a w ,
( , ,, V
U Ct Ct . \ , ", r r, „ I N
a > a "~ + a ) 9> + a (w —w)
. f « ", »
p T w iv — | “ “ “ ? --a ,T ) 9+’a ,T (w'"—w" +w')u. s.w.
\ a a a /
und dann wird man endlich auch für den Halbmesser der Kugelabweichung habenfür eine Linse
4 p p \p 2 as/’
für zwei Linsen ) • •• (IU)
*-^(? + =) + ^ + ra-)>
Die vorhergehenden, aus den Elementen der Dioptrik ent-lehnten Ausdrücke werden genügen, die vorzüglichsten Eigen-schaften der Mikroskope zu entwickeln.
I. Einfaches Mikroskop.
Um daher, unserer Absicht gemäfs, zuerst das einfache Mi-kroskop oder die sogenannte Loupe näher zu betrachten,
1 Litirow Dioptrik. S. 197.
. s. f.l