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Siebenter Band. N - R.
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Reduction des physischen. 345

man eine deswegen anzubringende Correction für überflüssighalten *.

e) Widerstand der Mittel gegen die schwin-genden Pend el.

Eigentlich sollte das Pendel im luftleeren Raume schwin—

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gen, weil die auf dasselbe wirkende Kraft der Schwere, diedurch g bezeichnet wurde, hierfür festgesetzt ist. Die Beob-achtungen werden aber im lufterfüllten Raume angestellt, wobeinoch obendrein die Dichtigkeit und Elasticität des Mediums ei-nem Wechsel unterworfen ist. Dieser letztere kann zwar leichtdurch gleichzeitige Barometef-, Thermometer- und Hygro-meter - Beobachtungen auf eine normale Gröfse zurückgebrachtwerden , allein es kommen dabei noch zwei andere schwierigeFragen in Betrachtung, nämlich zuerst, ob und inwiefern dasGewicht des pendelartig oscillirenden Körpers durch den stati-schen Einflufs der Luft vermindert wird, und zweitens, in wel-chem Grade die gleichzeitig in Bewegung gesetzte Flüssigkeit,die atmosphärische Luft, die Schwingungen verändert.

ln Beziehung auf die erste Frage war man früher allgemeinderMeinuns*. dafs die Schwere des Pendels um so viel ver-mindert werde, als die durch dasselbe verdrängte Luft wiegt,und dafs demnach die Schwingungen desselben dieser Vermin-derung seiner Schwere proportional verzögert würden, weil sieursprünglich als eine Function der letztem angenommen sind 1 * 3 .

1 Bessel’s analytische Untersuchungen über die Federkraft de»Pendelfadens beziehn sich zunächst auf die Curve, in welche der ela-stische Pendelfaden bei den Schwingungen gebogen wird , jedoch er-wähnt er zugleioh auch die Ausdehnbarkeit desselben. S. dessen Un-tersuchungen u. s. w. S, 104 if.

S Biot Astron. phys. T. IIJ. Addit. p. 157. Recueil d’Observa-tions cet. p. 441 £f.

3 Man hat seit Newton allgemein angenommen, dafs der Wi-derstand der Luft auf die Schwingungszeiten keinen Einflufs habe,weil derselbe für die halben Schwingungen entgegengesetzt und da-durch aufgehoben werde; dagegen solle eine vermehrte Dichtigkeitder Luft die Elongationswinkel ändern. Davies Gilbert in Journ. ofScience, Lit. und Arts XXXIX. 69. findet, daTs die Elongationswinkel,bei denen die entgegengesetzten Wirkungen sich vollkommen anfhe-ben , für gewöhnliche Pendel 1° 56',5, für Mercurialpendel 1° 3- be-tragen.