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Siebenter Band. N - R.
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Iso in et rische.

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ist st die wahre Länge der perspectivisch dargestellten pq undein auf ab aufgetragener Mafsstab lehrt also die Länge jedergeraden Linie kennen, deren Urbild in der durch ab gehendenHorizontal-Ebene liegt. *

Verticallinien erscheinen auch im Bilde als vertical und zu-gleich in ihrer wahren Gröfse. Linien, die geneigt gegen dieGrund-Ebene sind, lassen sich hiernach vermittelst ihrer hori-zontalen Projection und ihrer verticalen Höhe bestimmen.

Diese orthographischen Projectionen geben uns den Grund-rifs eines Gegenstandes, wenn die Zeichnungstafel horizontalist und die Gesichtslinien vertical; sie geben den Standrifs,wenn die Tafel vertical ist und das Auge keine Abweichung undHöhe hat, sondern die Gesichtslinien Senkrecht auf die Tafelsind. Ein solcher Standrifs ist vortheilhaft, wenn man nur eineSeite des Gegenstandes, eines Gebäudes zum Beispiel, darstellenwill. In andern Fällen, zum Beispiel um ein Instrument darzu—Stellen, nimmt man lieber eine schiefe Richtung der Gesichts-linie und zwar so an, dafs die wichtigsten Theile, ohne einanderzu verdecken, sichtbar werden, ln Hinsicht auf das Mals derLinien und Winkel mufs man dann freilich die eben gegebenenRegeln berücksichtigen und der Zeichner mufs durch Schatli-rung zu bewirken suchen, dafs man die in einerlei Ebenen lie-genden Linien oder Theile des Instruments als solche erkenne 1 .

Isometrische oder isoperimetrische Perspective.

Unter diesem Namen (von i'ffof, gleich und negiutTQog, Um-fang) hat Fakish eine vorzüglich für Maschinen zweckmäfsigeDarstellungs - Art angegeben. Sie stimmt mit der orthographi-schen Projection insofern überein, als das Auge in unendlicheEntfernung hinausgerückt angenommen wird, nimmt aber fürdie Stellung des Auges diejenige bestimmte Richtung an, wel-che mit den drei Haupt-Axen des abzubildenden Gegenstandesgleiche Winkel macht. Sehr oft nämlich, und namentlich beiMaschinen, liegen die wichtigsten Theile in drei gegen einan-der senkrechten Ebenen, deren eine ich horizontal, die andernzwei vertical nennen will; — auf diese Fälle ist hier besondersgerechnet. Man kann den Zeichnungen nach dieser Methode

1 Ueber die Projectionen der Kngel-Oberfläche s. Art. Land-charten Bd. VI. S. 103.

VII. lid. E e