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Siebenter Band. N - R.
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Ferturbationen

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durch den andern Planeten und diese Störungen im entgegenge-setzten Sinne eintreten, so läfst sich die Anwendung leicht aufden zweiten Planeten ebenfalls machen.

Diese Beziehung auf eine ganz unveränderliche Ebene oderauf die Ebene, mit welcher die Ekliptik in einem gewissenZeitpuncte übereinstimmte, ist nicht mehr gültig für die wahreEbene der Erdbahn , weil diese selbst durch die Störungen derPlaneten ihre Lage ändert. Um das, was jetzt eintritt, zu über-Fig. sehn, sey EA die Ekliptik, AB die Bahn eines die Bewegungder Erde störenden Planeten, A ihr aufsteigender Knoten; dadie Erde hier als der gestörte Körper angesehn wird, so rücktder Knoten ihrer Bahn nach a zurück, und damit dabei die Nei-gung ungeändert bleibe, mufs E A = 90’ und E der Durch-schnittspunct der beiden Ebenen seyn, wie sie vor und nach derAenderung waren. Ist nun CB die Bahn eines andern Planeten,B der Knoten beider Bahnen, C der aufsteigende Knoten mitder Erdbahn , so ist Ec E C, also der Knoten zurückgegan-gen, und dieses findet immer statt, wenn A C <( 90° ist oder Czwischen A und e liegt; im entgegengesetzten Falle (für AC> Ae oder > 90°) läge der niedersteigende Knoten der BahnDF in G und Eg wäre > EG, also der Knoten vorwärts ge-hend. Die Neigung der Planetenbahn B C, desjenigen Planetennämlich , den wir hier nicht als den störenden ansehn , gegendie Ekliptik nimmt ab, wenn der Knoten C vor dem Knoten Ades störenden Planeten voraus ist, weil BCe Bce ist indem Dreiecke, wo Ce, ce kleiner als 90° sind; dagegennimmt die Neigung zu, wenn der aufsteigende Knoten C einegeringere Länge, als der aufsteigende Knoten des störenden Pla-neten hat. Eben diese Betrachtungen aber gelten auch, wennBC nicht die Ebene einer Planetenbahn, sondern eine andereunveränderliche Ebene ist, auf welche man die Lage der Eklip-tik bezieht. So erhellt, dafs die Knoten der Planetenbahnenauf der Ekliptik in längern Zeiträumen bald rechtläufig, baldrückläufig werden müssen , und dafs die Neigungen bald ab-nehmen, bald zunehmen werden , also auch hier keine nicht pe-riodischen Aenderungen statt finden. Was die Lage der Eklip-tik betrifft, so erleidet sie vermöge der Wirkung aller Planeteneine Aenderung. Denken wir uns also eine für immer unver-änderliche Ebene B C, so wird diese eine abnehmende Neijun"haben, so lange ihr aufsteigender Knoten um mehr als 90°