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Perturbatlonen.
und des Mondes auf die sphäroidische Erde ein Rückgehn derNachtgleichen bewirkte.
Diese Aenderung der Schiefe der Ekliptik hängt also vonder Lage der Knotenlinien der Planetenbahnen ab ; diese Lageist aber selbst veränderlich und nicht immer werden die Plane-ten vereinigt die Schiefe der Ekliptik vermindern, sondern eswird auch diese Aenderung nur eine periodische, sich im Laufeder Jahrhunderte ausgleichende, seyn. Nach den bis jetzt an-gestellten Berechnungen schwankt die Schiefe der Ekliptik zwi-schen 18° und 29° , sie mufs vom Jahre 2000 vor unsrer Zeit-rechnung an im Abnehmen seyn und ferner bis zum Jahre 0700abnehmen, dann 13000 Jahre lang zunehmen und 15000 Jahrelann wieder abnehmen; in dieser unermefslich scheinenden Zeit
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aber wird sie nicht weniger als 20° 34' und nicht mehr als 27°48' betragen 1 .
Die Bewegung des Mondes ist grofsen Perturbationen aus-gesetzt, weil hier die anziehende Kraft der Erde und der Sonnezugleich einwirkt. Weil die Masse der Sonne 337000 mal sogrofs als die Masse der Erde ist, so iibt jene, obgleich ihremittlere Entfernung vom Monde 392,5 mal so grofs als die Ent-fernung der Erde vom Monde ist, doch eine mehr als zweimal
337000
so grofse anziehende Kraft auf ihn aus, da ■ = beinahe
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2i ist. Wirkte die Erde nicht auf den Mond, so würde er eineeben solche Ellipse, wie die Erde, um die Sonne beschreiben,aber die Erde nöthigt ihn, von dieser Bahn bald nach innen,bald nach aufsen abzuweichen. Wenn der Mond im Vollmondeder Sonne gegenüber steht, so hat er eine gröfsere Geschwin-digkeit als die Erde, aber die anziehende Kraft der Sonne istdann mit der anziehenden Kraft der Erde verbunden, und beidezusammen wirken so stark auf ihn, dafs die seiner Geschwin-digkeit entsprechende Schwungkraft dieser vereinigten Jvraftnicht das Gleichgewicht hält, und deshalb nähert sich der Mond,wahrend er der Erde voreilt, der Sonne. Bei seinem Voraus-gehn vor der Erde erlangt die Anziehungskraft der Erde immermehr eine der Richtung der Bewegung des Mondes um die Sonneentgegengesetzte Richtung und vermindert dadurch seine Ge-schwindigkeit, so dafs er im letzten Viertel, wo er eben so weit
1 Ich nehme diese Zahlen aus Scui'bert’s popul. Astr. III. SSO.