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Siebenter Band. N - R.
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Phasen.

stimmt ist. Da dieser Abstand auf einem Durchmesser, wel-cher gegen die Linie durch die Hörner senkrecht ist, gemessenwird und alle vom Auge des Beobachters nach verschiedenenPuncten des Mondes gezogene Linien als parallel angesehnwerden können, so ist dieser Abstand dem Cosinus des unssichtbaren erleuchteten Theiles des Mondes proportional. EsF’g- sey nämlich A B der Durchmesser des Mondes, welcher die uns'zugekehrte Seite von der abgewandten Seite trennt, indem dieErde in T steht, so erscheint D uns als Mittelpunct der sicht-baren Mondscheibe, und wenn E in der Lichtgrenze liegt, dieSonne aber nach der Richtung LS steht, so ist BE der unssichtbare erleuchtete Bogen; die nach dem Auge des Beobach-ters gezogenen Linien LT, Et sehn wir als parallel an undder erleuchtete Theil hat daher eben die scheinbare Breite, wieBF = LE. Sin. vers. BE; LF dagegen ist dem Abstande derLichtgrenze vom Mittelpuncte des Mondes gleich. Hiernachkann man die Mondphase für einen bestimmten Zeitpunct zeich-nen. Steht z. B. der Mond zu dieser Zeit 48* Grad von derSonne entfernt, so ist auch der erleuchtete uns zugekehrte Bo-gen 48* Grad , und wenn D E die Linie durch die Hörner desFig. Mondes darstellt, so mufs man CG ~ CE . Cos. 48*° — |CEauftragen, um den Durchschnitt der Lichtgrenze mit dem Dia-nieter A B zu erhalten. Zieht man dann cb, c'b’mit CB pa-rallel und nimmt überall cg =-§-cb, so ist die durch g, G, g'gezogne Linie die Lichtgrenze und D G E B stellt die Phase desMondes dar. Da für 90° Abstand von der Sonne der Cosinus= 0 ist, so geht die Ellipse DgGg*E dann, d. h. in den Qua-draturen, in eine gerade Linie über; für den Abstand = 0° imNeumonde und = 180° im Vollmonde ist der Cosinus ~ 1und die Lichtgrenze fällt dann mit dem Mondrande zusammen,indem der Mond das eine Mal gar nicht, das andere Mal ganzerleuchtet erscheint. Wenn man den Mond mit Fernrohrenbeobachtet, so erscheint die Lichtgrenze nicht als eine ellipti-sche rein gezogene Linie, sondern sie hat Einbeugungen undAusbeugungen, ja einzelne Lichtpuncte liegen ganz getrenntvon dem erleuchteten Theile in der Nachtseite des Mondes.Dieses hat in der bergigen Oberfläche des Mondes seinen Grundund die in der Nachtseite liegenden hellen Puncte sind erleuch-tete Bergspitzen. In Beziehung hierauf hat FIevel die Mond-phasen in 40 verschiedenen Darstellungen abgezeichnet; er giebt