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Physik.
besondere des religiösen, sofern das Object desselben ein über-sinnliches ist, darf eine solche auf Anschauung gestützte abso-lute , jeden Zweifel beseitigende, Gewifsheit gar nicht erwartetwerden, und wollte man sich bestreben, sie wirklich zu erhal-ten , so würde man Gefahr laufen, allzuviel zu verlieren, wasfür den Menschen von gröfster Wichtigkeit ist. -Die Naturfor-schung geht von äufsern Dingen aus, der religiöse Glaube vomInnern, vom Wesen des Menschen selbst, bei jener kann dasObject vom untersuchenden Subjecte völlig getrennt betrachtetwerden, bei der religiösen Ueberzeugung wird dieses niemalsder Fall seyn, der letzteren mufs es daher erlaubt seyn, aus derersteren so viel zu entnehmen, als ihr beliebt, aber es darf nichtumgekehrt jener gestattet werden, sich bei ihren Untersuchun-gen und Folgerungen in das Gebiet von dieser zu verirren.
Die Kenntnifs des menschlichen Geistes und seiner Thätig-keits - Aeufserungen bildet auf gewisse Weise ein Mittelgliedzwischen beiden, bei welchem die Erfahrung gleichfalls dieGrundlage ausmacht und daher eine freie Forschung stattfindenmufs; allein diese führt allezeit zu dem Resultate, dafs über dasWesen des Geistigen im Menschen keine gewisse Ueberzeugungzu erwarten steht, woraus dann abermals die Folgerung hervor-geht, dafs bei der Untersuchung der Natur die des Geistigenganz ausgeschlossen werden mufs, um nicht Gewisses und Un-gewisses mit einander zu vermengen. Dagegen gehört ohneAusnahme alles, was die Sinnenwelt mittelbar oder unmittelbardarbietet, die Materie im Ganzen und jeder einzelne Körper,jede Veränderung der Aufsendinge nebst deren Ursachen, kurzalles was sinnlich wahrnehmbar ist, in das Gebiet der Naturfor-schung, und man darf keinen dieser Gegenstände als seiner Un-bedeutsamkeit wegen nicht dazu gehörig ausscliliefsen, obgleichzwischen dem Wichtigen und Unwichtigen, dem Gewöhnlichenund dem Seltenen, dem allgemein und dem nur wenig Bekann-ten ein bedeutender Unterschied stattfindet.
Aus dem Gesagten folgt bei dem auf den ersten Blick sichzeigenden unermeßlichen Reichthume und der unfafsbaren Fülleder Natur, dafs die Wissenschaft, welche über alles dieses unsbelehren und Auskunft geben soll, von einem aufserordentlichenUmfange seyn mufs. Bei nähererBetrachtung ergiebt sich aufser-dem bald, dafs weder der schärfste Verstand, noch auch der be-harrlichste und angestrengteste Fleifs , oder selbst beide mit ein-