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Physik.
doch bald, dafs Logik, Mathematik, Chemie und Physiologiefür das Stadium der Physik im engem Sinne als zunächst lie-gende und wichtigste Hülfswissenschaften genannt zu werdenverdienen. Am leichtesten läfst sich iibersehn, dafs der Ver-> stand, welcher Thatsachen auffassen, ihre Gültigkeit prüfen,über ihre verhältnifsmäfsige "Wichtigkeit entscheiden , ihre Ue-bereinstimmung beurtheilen und sie zur Begründung allgemei-ner, mit einander verbundener und sich gegenseitig unterstützen-der Gesetze benutzen soll, durch eine schulgerechte Logikgebildet seyn mufs. Es ist jedoch nicht unbedingt nothwendig,mit dieser letztem Wissenschaft im Voraus theoretisch bekanntzu seyn , um demnächst für die genannten Operationen befähigtzu werden, vielmehr gewährt eine gründliche Anleitung zumStudium der Naturlehre selbst die Fähigkeit, nicht blofs überGegenstände der Naturforschung, sondern auch bei allen andernUntersuchungen ein scharfes und richtiges Urtheil zu fällen.Einige, wenn gleich noch nicht gehörig umfassende und tiefe,Bekanntschaft mit der Natur und ihren Gesetzen hat sich in derletztem Zeit ziemlich allgemein verbreitet und auf ihr beruhthauptsächlich die Gewandtheit im Urtheilen, welche wir beisolchen Geschäftsmännem antreffen, die nicht in die historischenDisciplinen der eigentlich so genannten Schulgelehrsamkeit ein-geweiht sind.
Das Verhältnifs der Mathematik zur Naturforschung ver-dient vorzüglich gewürdigt und namentlich zur richtigen Beur—theilung des gegenwärtigen Zustandes der Physik gehörig be-rücksichtigt zu werden 1 . Zuvörderst ist man darüber allgemeineinverstanden, daTs die für die Naturlehre unentbehrlichen Be-obachtungen und Versuche schon insofern, als meistens Mes-sungen und Gröfsenbestimmungen dazu erfordert werden , ohneGeometrie nicht statt linden können , und eben so w’enig läfstsich in Abrede stellen, dafs die Benutzung der erhaltenen Re-sultate zur Begründung allgemeiner und scharf bestimmter Ge-setze dqr mathematischen Methode nothwendig bedürfe, denndas Wesen der Mathematik beruht eben auf der Schärfe undAllgemeinheit der aus gegebenen Prämissen abgeleiteten Schlufs-folgerungen. Wollte man dieses aber so v'eit ausdehnen, als obes eine eigenthümliche mathematische Physik gäbe, insofern
1 A ergl. Bior Traite de pliys. T. I. pr^face.