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Physik.
besteht demnach aus vier Elementen, weil zwischen jeden zweiWürfelzahlen zwei mittlere geometrische Proportionalzahlenfliegen, die änfsersten , Erde und Feuer , haben die mittleren,JVasser und Luft , zwischen sich. Die Natur zeigt uns abernicht die Elemente selbst, sondern in ihren verschiedenen Ge-staltungen bald das eine, bald das andere vorwaltend; denn dain der sichtbaren Welt nur die Bilder des wahren Wesens zumVorschein kommen, so mufs in ihr/ ein mittleres zwischenAbbild und Urbild, das Gestaltlose, aber jeder GestaltungEmpfängliche, nämlich der Raum, vorhanden seyn, und das Ur-bild wird dann für die Natur die lle<;el der Gestaltung. AlsBezeichnung der Elemente dienen die regulären Körper; dasFeuer ist das Tetraeder, die Luft das Octaeder, Wasser dasIkosaeder und Erde der Würfel. Es bleibt dann noch ein fünf-ter, das Dodekaeder, welches den Aether oder das Element derursprünglichen Kreisbewegung bezeichnet.
Flato’s Naturphilosophie ist rein specitlativ und daherauch des mathematischen Gewandes ungeachtet allezeit nichtblofs nutzlos geblieben, sondern hat sogar später zu vielen cor-rupten Ideen Veranlassung gegeben. Sicher würde daher auchsein Schüler Aristoteles Von Stagira (geb. 384 st. 322 v. C.),Lehrer Alexander’s des Grofsen und Stifter der peripatetischenSchule, nicht mehr geleistet haben, wenn er sich gleichfallsblofs hierauf beschränkt und nicht zugleich einen reichen Schatzvon Beobachtungen hinterlassen hätte, wozu ihm die Kriegeder Griechen im Oriente unermefsliche Hülfsmittel darboten.Manche seiner Untersuchungen sind daher noch jetzt von Werthund werden gehörigen Orts in diesem Werke gelegentlich er-wähnt, so dafs hier nur die Hauptsätze seines naturphilosophi-schen Systems anzugeben sind 1 . Aristoteles behielt dieLehre von den fünf Elementen bei, setzte sie aber mit den Be-wegungsgesetzen in Verbindung, indem er annahm, es gebedrei Arten der einfachen Bewegung, zum Mittelpuncte, vomMittelpuncte und um den Mittelpunct, welche letztere, dieKreisbewegung, die vollkommene, belebende und göttliche ist.Die Elemente sind hiernach trocken und schwer = Erde, nafs
1 Auch diese entlehne ich aus dem genannten Werke von FmesS. 42., dessen Studien vorzugsweise zur Untersuchung der Fhiloso-pheme der Alten veranlagten.