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Phy sik.
das Wiederaufleben der Wissenschaften -wo nicht das meiste,doch sehr vieles gewirkt. Mathematik und Astronomie wurdenhauptsächlich durch die Araber nach dem westlichen Europa verpflanzt, und wenn gleich die letztere in Astrologie übergehenmufste, um dem Zeitgeiste zu huldigen und sich Beifall zu er-werben, von welchem Irrwege sie erst durch Keppler abge-lenkt wurde, so hörte doch das Wesentliche, die Beobachtungen,niemals gänzlich auf. Unstreitig erwarb sich Gerbert (st. 1003)ein grofses Verdienst dadurch, dafs er die von den Mauren inSpanien erhaltenen mathematischen Kenntnisse nach Frankreich übertrug, die sich dann dort sowohl, als auch in England, Italien und Deutschland weiter verbreiteten. Als Lehrer derselbenkönnen Wilhelm, Abt zu Hirschau (st. nach 1091), Athelardin ßath (1133), Radulphus Brug (1144), Johannes Nemo-raiuus (1235), Johannes de sto. uosco von Ilolywood(st. 1256), Johannes CampAnus aus Novara (1250) und anderegenannt werden. Einen grofsen Namen als Gelehrter überhauptund insbesondre wegen seiner mechanischen Wunderwerke, sounbedeutend diese auch seyn mochten 1 , erwarb sich AlbertusMagnus (st. 1280), aber alle seine Vorgänger an Scharfsinnund Tiefe der Kenntnisse übertraf Roger Baco (st. 1294).Berühmt wurden ferner nach einander Johann Peckiiam(st. 1292), der Optiker Vitellion (um 1280) die MechanikerRichard von Walingford (1320) und Jacob de Dondis ausPadua (st. 1350), die Mathematiker Thomas de Bradwardin(st. 1349) und Robert SuiSset aus Oxford (um 1350). Vondieser Zeit an thaten sich hauptsächlich die Italiener hervor,Leonardo Fibacci (1202), welcher arabische Ziffern und Al-gebra einführte, worin ihm Giovanni de’ Danti aus Arezzo (1346), Pauldell’Abaco (1360), LucasPacioli (1450), Jo-hann Bianchini aus Bologna (st. 1458), Paul Toscanella(st. 1482), welcher die Umschiffung von Südafrica vorschlugund an ein westliches Continent glaubte, Dominicus MariaNovera aus Bologna , der Lehrer des Copernicus, und anderenachfolgten. Auch in Deutschland zeichneten sich Johann vonGmunden (st. 1442), Georg von Peurbach (geb. 1423, st.1461), vor allen andern dessen Schüler Camillus Johannes
1 Vergl. Perpetuum mobile.
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