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Siebenter Band. N - R.
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Pneumatik,

forderlichen beständigen Coefficienten mit unbedeutenden Ab-weichungen = 0,44; 0,42 und 0,43, also im Mittel = 0,43,so dafs also die angegebene Formel vollständig

c = 0,43 X 0,00375 (t—t') 2 f'Jhseyn mufs. Wollte man die gefundene Gröfse um 0,07 vermeh-ren und für t — t’ lieber t" setzen, so wäre einfachc= 0,00375 t" fjh,

und wenn man für g seinen Werth = 15 Fufs substituirt, erhalt mandie Geschwindigkeit der Strömungen in 1 Sexagesimalsecundec = 0,0145237 t" Y ~\T

als blofse Function der Höhe und des Temperatur-Unterschie-des. Uebrigens gehn die hierzu gehörigen Erscheinungen zudenen der zweiten Classe über, bei denen die Gasarten in Röh-ren und aus verschiedenen Oeifnungen strömen.

B. Bewegung gasförmiger Körper in Röhren unddurch Oeffnungen.

1) Das Strömen der Luft und der Gasarten durch Röhren,desgleichen aus Oeifnungen von verschiedener Beschaffenheit,kommt namentlich bei den Gebläsen häufig in Betrachtung, unddie Auffindung der hierbei statt findenden Gesetze hat daher einegTofse Menge theoretischer Untersuchungen und eine noch weitgröfsere von Versuchen veranlafst. Rücksichtlich der erstemist an sich klar, dafs die bereits angegebenen, für alle Flüssig-keiten gültigen Bestimmungen auch hierbei in Anwendung kom-men müssen. Wenn man daher die Hindernisse der Bewenun»

O Ö

nicht berücksichtigt, so wird auch für die hierzu gehörigenFälle die oben aufgefundene Formel

c = 2^gs(^)

die Geschwindigkeit des Einströmens der unter stärkerm Druckestehenden Gasarten in Räume, die mit weniger dichten erfülltsind, angeben, wenn auch hier s die auf gleichmäfsige Dich-tigkeit reducirte Höhe der atmosphärischen Luft und B, b diedurch ungleichen Barometerstand ausgedrückten verschiedenenDichtigkeiten bezeichnen. Es folgt hieraus unmittelbar, dafs

für den veränderlichen Werth von —oder 1 — -g- die Ge-schwindigkeit in eben dem Verhältnisse kleiner werden mufs, in